Umstellungen beim GDXJ ETF führen zu Irritationen – Das müssen Sie dazu wissen!

Liebe Leserinnen und Leser,

seit ein paar Tagen gibt es im Bereich der Goldaktien nahezu nur noch ein Thema und das hat vier Buchstaben: GDXJ

Der GDXJ ist einer der Goldaktien ETF´s von VAN ECK, der eigentlich in Junior-Unternehmen investieren sollte. Daher auch das „J“ für JUNIOR im Anhang zu dem großen Bruder, dem GDX ETF.

Ich will das ganze Thema nicht zu kompliziert erklären und möchte Ihnen die Umstellungen kurz und knapp erläutern.

Der GDX-Junior ETF hat ein Problem. Er ist zu groß geworden, um das zur Verfügung stehende Anlagekapital in die bisher 48 zur Verfügung stehenden Aktien zu investieren, ohne nennenswerte Meldegrenzen zu übersteigen oder die Kurse zu stark zu beeinflussen.

Anfang 2016 war der Goldsektor tot und in dem ETF waren nur noch rund 1 Milliarde Dollar investiert. Dann startete der Aufschwung im Goldsektor und viele Anleger investieren der Einfachheit halber in die ETFs. So stieg das Volumen im GDXJ von einer Milliarde auf etwa 5,3 Milliarden Dollar.

Dieses neue Kapital floss dann mehr und mehr in die 48 Aktien, in die man laut den eigenen Regeln investieren darf. Da die wachsende Größe schon länger ein Problem war, kaufte man als kleinen Trick neben den Einzelaktien noch Anteile am GDX-ETF, also dem großen Bruder.

Anleger, die eigentlich in Junior-Unternehmen investieren wollten, mussten hier schon akzeptieren, dass ein Teil des Kapitals in die ganz großen Produzenten geflossen ist.

Nun möchte man das Anlagespektrum erweitern und zu den bisherigen 48 Aktien sollen 21 weitere hinzukommen, so dass man in 69 Aktien investieren kann.

Das klingt zunächst vernünftig, doch ein Blick auf den Ablauf und die neuen Aktien macht dann doch etwas nachdenklich. Es werden nämlich vermutlich auch viele der bereits „ausgewachsenen“ Produzenten aufgenommen, so dass wir uns eigentlich im Kreis drehen.

Der maximale Börsenwert soll von 1,8 Milliarden Dollar auf 2,9 Milliarden Dollar angehoben werden. Der durchschnittliche Börsenwert der gehaltenen Unternehmen soll voraussichtlich von 967 Millionen auf 1,7 Milliarden Dollar steigen.

Ich persönlich sehe einen Produzenten mit einem Börsenwert von über einer Milliarde bestimmt nicht mehr als JUNIOR an und das Kurspotential dieser Werte ist naturgemäß eher begrenzt.

Diese Umstellung zeigt uns aber auch ganz klar:

Sobald auch nur ein kleiner Teil vom BIG CAPITAL in den Goldsektor drängt, kommt es zu einem Anlagenotstand! Es gibt schlicht weg zu wenig größere Firmen, in die ein ETF liquide ein- und aussteigen kann. 

Warum dieses ganze Prozedere für Verwirrung sorgt, liegt auf der Finanzierungsseite. Die Käufe für die 21 neuen Aktien müssen ja irgendwie finanziert werden. Das heißt, dass man andere Werte, die man vorher im Index hatte und für kaufenswert beurteilt hat, nun verkaufen muss, da die Gewichtung im Index sinkt.

Diese Umschichtungen führen natürlich zu Irritationen. Es gibt nun diverse Einschätzungen von Brokern und Banken welche Positionen neu gekauft werden und welche Positionen reduziert werden müssen. Meine Leser wissen bereits darüber bescheid.

Fazit:

Wer als Investor in wachstumsstarke Junior-Unternehmen investieren möchte, muss sich entweder selbst informieren oder unseren GOLDREPORT lesen. Wir beschäftigen uns seit über 10 Jahren mit Junior-Unternehmen im Gold- und Rohstoffsektor und können Ihnen wertvolle Ideen und Tipps liefern. 

Wer nur noch auf die bekannten ETF´s setzt, investiert nun zwangsläufig auch in die großen Goldproduzenten, ohne dies auf den ersten Blick zu sehen. 

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Beste Grüße

Ihr

Hannes Huster

 

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