Sehr geehrte Damen und Herren,
haben Sie bei allen Nachrichten zu Japan und Libyen eigentlich mitbekommen, was am vergangenen Wochenende in Brüssel beschlossen worden ist?
Unter einem Erdbeben können sich selbst kleine Kinder schon etwas vorstellen und jeder kann sich mit einer solchen Katastrophe identifizieren. Doch wer kann sich unter 250 oder 440 Milliarden noch etwas vorstellen?
Während die Welt also nach Japan blickt, wurde in Brüssel beschlossen, den Rettungsschirm für die schwächelnden EU-Staaten von schon unglaublichen 250 Milliarden Euro auf 440 Milliarden Euro auszuweiten!
Haben Sie dies in den Nachrichten gesehen oder mit Freunden und Familie so diskutiert wie das Erdbeben und die Atomkatastrophe?
Ich glaube, den mitterlweile realitätsfremden Politikern in Brüssel ist ein Stein vom Herzen gefallen, dass dieser Beschluss in den Medien total untergegangen ist. Noch interessanter wird es allerdings, wenn wir in die Details gehen. Deutschland bürgte bei den 250 Milliarden Euro für satte 120 Milliarden Euro und nun soll alleine Deutschland für mindestens 200 Milliarden Euro geradestehen!
Die an Griechenland und Portugal bereits ausgegebenen Direkthilfen werden zudem weiter gelockert!!! Die beiden Pleite-Länder haben zugesagt, ihre Sparanstrengungen auszuweiten (wie auch immer das geschehen soll) und als Bonbon wird die Laufzeit mal eben von 3 auf 7,5 Jahre über verdoppelt und der Zinssatz um 1% gesenkt!
Wenn Irland noch die Unternehmenssteuern anhebt, werden Sie ebenfalls in diesen Genuss der total verrückten EU-Politiker kommen! So war zumindest der Plan! Doch Irland schert sich nicht um die Forderungen aus Brüssel!!!!
Die Iren sind nicht einmal dazu bereit, ihren Steuerstatz für Unternehmen von 25% an das europäische Durchschnittsniveau anzupassen!
Warum sollten Sie auch, wenn sowieso klar ist, dass die Schulden mit 25% Unternehmenssteuer oder 40% Besteuerung sowieso niemals im Leben zurückbezahlt werden können?
Bevor Irland unter den Rettungsschirm der EU geschlüpft ist, stiegen die Renditen der irischen Staatsanleihen auf 7% pro Jahr.
Dies war ein klares Zeichen des Marktes an die Politiker und Notenbänker, dass Irland faktisch PLEITE ist! Mit der strikten Weigerung, auch nur etwas an der heimischen Niedrig-Steuer-Politik zu änderns stiegen die Renditen in den letzten Tagen auf knapp 10%!
Derzeit werden die Staatsanleihen Portugals mit 7,50% am Markt gehandelt, was nicht anderes aussagt, als dass auch Portugal PLEITE ist! Wenn ein total überschuldeter Staat mehr Zinsen am Markt bezahlen muss, als ein mittelständisches Industrieunternehmen, dann sagt dies schon alles über die katastrophale Lage des Staatshaushaltes aus!
Am Wochenende wird in Brüssel wieder getagt und schon jetzt steht fest, dass Portugal nur im April 2011 eine Neuverschuldung von 20 Milliarden benötigt, um überhaupt noch am Leben zu bleiben! Da wir Deutschen als Zahlmeister der EU für rund 50% des Rettungsschirms bürgen, werden den deutschen Bürgern 10 Milliarden Euro gestohlen!
Die Weichen für eine Transfer-Union wurden also über ein Hintertürchen gestellt und das künstliche Euro-Konstrukt wird sozusagen nur noch mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Leben gehalten!
Während die Deutschen erneut zur Kasse gebeten werden, kümmert sich der heimliche poitische Chef der EU Frankreich, lieber um Libyen und spielt dort die Polizei in einem fremden Land.
Liebe Leserinnen und Leser,
ich kann Ihnen nur raten, schnell zu handeln! Die Politiker und Notenbanken stehen unter massiven Druck! Die Staatsanleihen Portugals werden auf Ramsch-Niveau gehandelt! Das letzte Mal, als solche Renditen bei europäischen Staatsanleihen erreicht wurden, gingen wenige Tage später Griechenland und Irland pleite!
Was ist eine Währung wie der EURO oder der USD noch wert, wenn planlose Politiker wie mit Monopoly-Spielgeld damit umgehen? Welchen Sinn hat es überhaupt noch, dass die Europäische Zentralbank EZB die Schulden der eigenen Länder aufkauft, nur weil kein anderer mehr bereit dazu ist den überschuldeten Staaten Geld zu leihen?
Die nächste Schuldenkrise steht schon in den Startlöchern und wird ganz gewaltige Auswirkungen haben. Denn waren bislang nur die Staaten Europas betroffen, so wird in der nächsten Phase die Zentralbank selbst zum Opfer werden. Milliarden über Milliarden von Euros wurden in den Ankauf von wertlosen Staatsanleihen gesteckt. Kein Investor der Welt würde derart kopflos in wertlose Papiere investieren. Doch die EZB tut es!
Gold und Silber werden explodieren und die Minenaktien werden die letzten Rettungsboote sein!
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Aktualisiert (Mittwoch, den 23. März 2011 um 10:43 Uhr)