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Déjà-vu: BLACK FRIDAY und Gold wieder unter Druck….da klingelt es bei mir

In den USA wurde gestern Thanksgiving gefeiert und traditionell folgt darauf der so genannte Black Friday. Die wenigsten Amerikaner gehen an diesem Tag zur Arbeit, sondern nutzen den Freitag zum einen als Chance auf ein verlängertes Wochenende, zum anderen als Shopping-Tag.

Am BLACK-FRIDAY locken sämtliche Geschäfte und Online-Shops mit abenteuerlichen Rabatt-Aktionen und auch hier in Deutschland haben viele Online-Shops den Tag für sich entdeckt. Es wird mit hohen Nachlässen gelockt und die Leute sollen das kaufen, was sie eigentlich gar nicht brauchen.

Der Freitag nach Thanksgiving ist auch an den Investmentmärkten eigentlich ein ruhiger Tag. Der Handel in den USA ist verkürzt und man sollte keine zu große Bewegungen und einen eher dünnen Handel erwarten.

Doch es gibt immer wieder eine Anlageklasse, die an diesem Tag besonders beliebt bei den Terminmarkt-Händlern zu sein scheint und das ist GOLD.

Bereits im vergangenen Jahr (Thanksgiving am 27.11.2014, BLACK FRIDAY am 28.11.2014) war der Tag ein extrem schwacher für Gold. Es ging von knapp 1.200 USD auf knapp 1.160 USD um fast 40 USD in den Keller. Am Montag darauf startete Gold noch tiefer (1.145 USD) und zog dann wieder deutlich nach oben:

Black Friday 2014 und Reversal am Montag darauf

Black Friday 2014 und Reversal am Montag darauf

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute ist wieder BLACK FRIDAY und wieder gerät Gold unter Beschuss. Aktuell liegt Gold mit rund 15 USD im Minus und wieder wird der halbe Feiertag und der eigentlich dünne Handel genutzt, um Gold nach unten zu pressen:

Black-Friday 2015: Erneuter Druck am Freitag

Black-Friday 2015: Erneuter Druck am Freitag

 

 

 

 

 

 

 

80% der Jahresproduktion von BARRICK in wenigen Stunden

Grund für den starken Verlust war einmal wieder der Terminhandel. Es wurden in den ersten Stunden des amerikanischen Handels mehr als 50.000 Kontrakte gehandelt, was gut 5 Millionen Unzen Papiergold entspricht. Eine Zahl, die man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen muss.

Der weltgrößte Goldproduzent BARRICK GOLD produziert derzeit im Jahr rund 6,2 Millionen Unzen Gold. Somit wurden in rund 3 Stunden rund 80% der Jahresproduktion von BARRICK als Papier-Gold umgesetzt.

 

Lassen Sie sich das anstehende Wochenende und den ersten Advent nicht vermiesen. Freuen Sie sich, wenn Sie Gold nochmals zu so günstigen Preisen kaufen können. Es kann sicherlich noch tiefer gehen, doch letztendlich hat der Goldpreis nun rund 45% vom Hoch korrigiert und früher oder später wird der Bärenmarkt sich umkehren. Vielleicht auch schon am Montag, wie im vergangenen Jahr.

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Beste Grüße

Ihr

Hannes Huster

Großbanken und Gold: Wasser predigen und Wein trinken? Yuan hilft dem Goldpreis! Milliardär mit klaren Worten zu GOLD!

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Prognosen Großbanken im Edelmetall- und Rohstoffsektor herausgeben und wie viele Investoren diesen Bankstern weiterhin Glauben schenken.

Wie berichtet (LINK), hatte die DEUTSCHE BANK Gold zuletzt nochmals sehr negativ eingeschätzt und einen fairen Wert von 750 USD für eine Unze Gold in den Raum gestellt.

Gestern stufte die gleiche Bank, die Gold bei 750 USD für fair bewertet ansieht, gleich mehrere Gold- und Silberproduzenten von HALTEN auf KAUFEN (LINK).

Konkret wurden BARRICK GOLD, NEWMONT GOLD, PAN AMERICAN SILVER und HECLA MINING hochgestuft.

  1. Wenn ich als Bank denke, Gold ist bei 750 USD fair bewertet, hätte ich alle Gold- und Silberproduzenten konsequent auf VERKAUFEN stellen müssen und nicht auf HALTEN, denn bei 750 USD bricht die Hölle bei den Minen los!
  2. Nur wenige Tage nach der „super Analyse“ mit einem fairen Wert, von fast 30% unter dem aktuellen Preis, werden reihenweise die ganz großen Minen nach oben gestuft?

Auch GOLDMAN SACHS treibt hier wieder sein Unwesen. Der Chef-Rohstoffanalyst Currie hat ja vor kurzem wieder gesagt: Gold hat das Schlimmste noch vor sich und wird unter 1.000 USD fallen.

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Alle Explorer verkaufen – nur ein Dummkopf kann solche Ratschläge erteilen!

Liebe Leserinnen und Leser,

in letzter Zeit liest man immer wieder schlaue Ratschläge von angeblichen Fachmännern, die dazu raten, sich von Explorationsaktien generell fern zu halten oder gar den Ratschlag geben, alle Bestände in den kleinen Explorationsunternehmen zu verkaufen!

Meine klare Aussage zu derartigen Empfehlungen: Nur ein Dummkopf kann solche Ratschläge erteilen!

Es sind meist die selbsternannten Profis, die von der ganzen Materie keinen blassen Schimmer haben, leider eben dafür bezahlt werden, Aufmerksamkeit mit derartigen Artikeln zu erregen.

Fakt ist, dass die Rohstoffmärkte sich immer extrem zyklisch entwickeln. In den Aufschwung-Phasen strömt viel neues Kapital in den Sektor und neue Unternehmen sprießen wie Pilze aus dem Boden.

Die Explorationsbudgets der Unternehmen werden aufgestockt, selbst kleine Unternehmen haben kein Problem bei der Kapitalaufnahme und derartige Boom-Phasen locken eben auch Trittbrettfahrer in den Markt.

Aktuell befinden wir uns aber weit entfernt von einer Boom-Phase, sondern viel mehr nahe eines mehrjährigen Tiefs, welches die Grundlage für einen noch nie in dieser Form dagewesenen Aufschwung legen wird!

Seit gut vier Jahren stecken die Explorationsunternehmen in der Klemme. Der Kapitalmarkt ist für die kleineren Gesellschaften ausgetrocknet und nur wirklich gute Projekte und Unternehmen finden Zugang zu frischem Kapital.

In diesen Phasen gilt es, auf der Hut zu sein und Ausschau zu halten!

Das Risiko ist in diesem Sektor zweifelsohne immer sehr hoch und als Anleger muss man unbedingt auf eine breite Streuung seiner Investitionen setzen.

Welche Punkte es hier zu beachten gibt, will ich kurz aufzeigen:

1. Niemals auf eine Aktie versteifen und blind immer weiter zukaufen (verlieben Sie sich niemals in ein Unternehmen)
2. Auch wenn Sie oder wir Gold lieben, es gibt auch andere Rohstoffe, die es zu entdecken und abzudecken gilt (Streuung in den verschiedenen Rohstoffen)
3. Politische Risiken und spezielle Länderrisiken, sowie Währungsrisiken werden am besten durch eine breite Streuung minimiert
4. Investieren Sie lieber „kleines Geld“ in mehrere Unternehmen
5. Zyklische oder marktbedingte Schwankungen auch zu Gewinnmitnahmen nutzen

Explorationsbudgets am Boden & Große Minenunternehmen haben stets falsch gehandelt!

Blicken wir auf die aktuelle Situation im Explorationssektor und auch darauf, was die großen Minenunternehmen in den vergangenen Jahren alles richtig oder viel mehr falsch gemacht haben.

Seit gut vier Jahren fließt Jahr für Jahr weniger Kapital in den Explorationssektor, was über kurz oder lang zu einem massiven Mangel an neuen Entdeckungen führen wird. Während die vorhandenen Vorkommen stetig durch den Abbau aufgebraucht werden, fehlt es am anderen Ende an Neuentdeckungen, um diesen Verbrauch aufzufangen.

Noch merken wir diese fehlenden Neuentdeckungen noch nicht bei den Rohstoffpreisen, doch der langfristige Effekt wird gewaltig sein.

Die kleinen Explorer tun sich also schwer, Kapital für die Bohrungen zu erhalten und oft werden die Aktienstrukturen massiv verwässert. Derartige Situationen sollten möglichst vermieden werden, die Frage ist nur, wie kann man das herausfinden?

Meist sind die größten „Verwässerer“ die Unternehmen, in welchen das Management keine oder nur wenige Aktien besitzt.

Unternehmen, die einen hohen Insider-Anteil haben, werden sich zwei-, drei- oder gar viermal überlegen, ob man seine Aktienstruktur und somit den eigenen Anteil in der Firma gnadenlos verwässern möchte. Daher ist ein hoher Insider-Anteil ein wichtiger Maßstab, wenn auch nicht das Allheilmittel. Doch ich würde jedes Unternehmen meiden – und damit meine ich wirklich jedes, wenn das Management nicht eine gewisse Portion Aktien selbst gekauft hat und somit „Skin in the game“ hat.

BIG-BOYS die Anführer der Baisse!

In den Abschwung-Phasen wird stark oft über die kleinen Unternehmen geschimpft, doch der Fisch beginnt am Kopf zu stinken!

Es wird viel und lange über die kleinen bösen Explorer hergezogen. Doch in der Realität waren es die großen Minenunternehmen die den Karren seit 2011 in den Dreck gefahren haben!

Ich nenne Ihnen hier Unternehmen wie eine BARRICK GOLD, eine KINROSS GOLD, eine GOLDCORP, eine BHP BILLITON, eine VALE oder auch eine ANGLO AMERICAN.

Die eigentlichen Zugpferde einer Branche sind zu lahmen Eseln verkommen und leider genauso dumm, wie der Esel oft fälschlicherweise beschrieben wird.
Sie waren es, die in der Hausse-Phase der Metalle den Blick für die Realität verloren und das Geld der Aktionäre mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen haben!

Es waren nicht die kleinen Explorationsgesellschaften, die Milliarden an Kapital vernichtet haben! Die kleinen Explorer haben stets gut auf ihre Budgets geachtet und zumindest versucht, das Beste für ihre Aktionäre zu erwirtschaften, indem sie das taten, wofür sie da sind: explorieren!

Die hochbezahlten Manager von BARRICK & Co. sind dem Größenwahn verfallen und haben teilweise wertlose Unternehmen und Projekte mit Milliarden bezahlt.

Sie glauben mir nicht und wollen Beispiele? Sehr gerne!
Laut einer Studie einer international agierenden Bank haben die viel gelobten BIG-BOYS der Branche seit dem Jahr 2007 unglaubliche 90% aller getätigten Übernahmen abschreiben müssen! 90% Fehlerquote ist nichts anderes als eine Note 6! Weiterlesen