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Gold: Ein zweites Standbein wäre wichtig & Gratis-Einschätzung der jüngsten COT-Daten an der COMEX

Der Goldpreis pendelt weiterhin um 1.070 USD. Eine starke Gegenbewegung sieht anders aus, jedoch ist dies im Vorfeld der FED-Sitzung am Mittwoch auch nicht anders zu erwarten gewesen. Was nun wichtig wäre, ist ein zweites Standbein im Bereich oberhalb der 1.060 USD:

Goldpreis zunächst mit einer relativ schwachen Gegenbewegung nach oben, ein zweites Standbein wäre nun wichtig

Goldpreis zunächst mit einer relativ schwachen Gegenbewegung nach oben, ein zweites Standbein wäre nun wichtig

 

 

 

 

 

 

 

 

COMEX: Weiterhin gute Aussichten für Gold    

Die neuesten COT-Daten stammen vom 08.12.2015 und der Goldpreis notierte zum  Stichtag bei 1.071,75 USD zum Fixing in London, 4,85 USD höher als zum Stichtag der Vorwoche.

Die COMMERCIALS haben Ihre Extrempositionierung mit der leichten Erholung des Goldpreises verlassen. Die Netto-Short-Position stieg von -2.911 auf -13.997 Kontrakte.

Die Netto-Short-Position liegt aber immer noch weit im antizyklischen Kaufbereich für Gold.

Netto-Short-Position der COMMERCIALS 01.07.14 bis heute:

Netto-Short-Position der COMMERCIALS deutlich im antizyklischen Kaufbereich

Netto-Short-Position der COMMERCIALS deutlich im antizyklischen Kaufbereich

 

 

 

 

 

 

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Déjà-vu: BLACK FRIDAY und Gold wieder unter Druck….da klingelt es bei mir

In den USA wurde gestern Thanksgiving gefeiert und traditionell folgt darauf der so genannte Black Friday. Die wenigsten Amerikaner gehen an diesem Tag zur Arbeit, sondern nutzen den Freitag zum einen als Chance auf ein verlängertes Wochenende, zum anderen als Shopping-Tag.

Am BLACK-FRIDAY locken sämtliche Geschäfte und Online-Shops mit abenteuerlichen Rabatt-Aktionen und auch hier in Deutschland haben viele Online-Shops den Tag für sich entdeckt. Es wird mit hohen Nachlässen gelockt und die Leute sollen das kaufen, was sie eigentlich gar nicht brauchen.

Der Freitag nach Thanksgiving ist auch an den Investmentmärkten eigentlich ein ruhiger Tag. Der Handel in den USA ist verkürzt und man sollte keine zu große Bewegungen und einen eher dünnen Handel erwarten.

Doch es gibt immer wieder eine Anlageklasse, die an diesem Tag besonders beliebt bei den Terminmarkt-Händlern zu sein scheint und das ist GOLD.

Bereits im vergangenen Jahr (Thanksgiving am 27.11.2014, BLACK FRIDAY am 28.11.2014) war der Tag ein extrem schwacher für Gold. Es ging von knapp 1.200 USD auf knapp 1.160 USD um fast 40 USD in den Keller. Am Montag darauf startete Gold noch tiefer (1.145 USD) und zog dann wieder deutlich nach oben:

Black Friday 2014 und Reversal am Montag darauf

Black Friday 2014 und Reversal am Montag darauf

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute ist wieder BLACK FRIDAY und wieder gerät Gold unter Beschuss. Aktuell liegt Gold mit rund 15 USD im Minus und wieder wird der halbe Feiertag und der eigentlich dünne Handel genutzt, um Gold nach unten zu pressen:

Black-Friday 2015: Erneuter Druck am Freitag

Black-Friday 2015: Erneuter Druck am Freitag

 

 

 

 

 

 

 

80% der Jahresproduktion von BARRICK in wenigen Stunden

Grund für den starken Verlust war einmal wieder der Terminhandel. Es wurden in den ersten Stunden des amerikanischen Handels mehr als 50.000 Kontrakte gehandelt, was gut 5 Millionen Unzen Papiergold entspricht. Eine Zahl, die man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen muss.

Der weltgrößte Goldproduzent BARRICK GOLD produziert derzeit im Jahr rund 6,2 Millionen Unzen Gold. Somit wurden in rund 3 Stunden rund 80% der Jahresproduktion von BARRICK als Papier-Gold umgesetzt.

 

Lassen Sie sich das anstehende Wochenende und den ersten Advent nicht vermiesen. Freuen Sie sich, wenn Sie Gold nochmals zu so günstigen Preisen kaufen können. Es kann sicherlich noch tiefer gehen, doch letztendlich hat der Goldpreis nun rund 45% vom Hoch korrigiert und früher oder später wird der Bärenmarkt sich umkehren. Vielleicht auch schon am Montag, wie im vergangenen Jahr.

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Beste Grüße

Ihr

Hannes Huster

Interview auf der Edelmetallmesse in München und ein Blick auf die COMEX

Liebe Leserinnen und Leser,

auf der Edelmetallmesse in München wurde ich von Jochen Staiger (Commodity-TV) interviewt.

Thema war natürlich der Rutsch beim Goldpreis, meine Meinung zu der Situation und wir haben auch etwas über die Goldaktien gesprochen.

Im Interview habe ich unter anderem auf die hohe Short-Quote der COMMERCIALS im Bereich von 1.170 USD und darüber hingewiesen und dass ich davon ausgehe, dass diese sich nun wieder auf der Gegenseite positionieren. Wie sich diese seitdem entwickelt hat, finden Sie weiter unten im Beitrag.

Hier zunächst das Video-Interview vom 06.11.2015:

 

COMMERCIALS haben bereits großzügig Short-Positionen reduziert:

Die COMMERCIALS an der COMEX haben beim Gold die jüngste Abwärtsbewegung bereits zur Eindeckung von Short-Positionen genutzt und gleichzeitig Long-Positionen gekauft. Es ist das übliche Spiel, welches schon seit vielen Jahren an der COMEX gespielt wird.

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Gold erneut am Boden – Fällt der Goldpreis jetzt noch in den Keller?

Liebe Leserinnen und Leser,

der Goldpreis erholte sich vom Tief im Juli (1.073,70 USD) bis Mitte Oktober um mehr als 100 US-Dollar nach oben. Das Zwischenhoch wurde am 15.10.2015 bei 1.191,70 USD markiert.

Seitdem ging es mit Gold wieder deutlich bergab.

Gestern, am 12.11.2015, sah der Goldpreis erneut die Tiefststände vom Juli wieder und das Tagestief gestern bei 1.073 USD lag ziemlich exakt am Juli-Tief:

Chart Goldpreis im US-Dollar

Chart Goldpreis im US-Dollar

Interessant waren die Bewegungen an der Terminbörse COMEX.

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JP Morgan: Von Null auf 70 Millionen Unzen Silber!

Während die Otto-Normal-Anleger und auch viele institutionelle Anleger dem Silber aufgrund der schwachen Performance den Rücken kehren, kauft sich JP Morgan schön gemütlich ein.

Der Silberpreis zeigte in den letzten Jahren eine extrem schwache Performance und dann gibt es JP Morgan, die sich von dieser Horror-Performance nicht abschrecken lassen und alles aufkaufen, was sie bekommen können.

JP Morgan hat von 2011 bis heute seinen Bestand von fast NULL Unzen auf aktuell fast 70 Millionen Unzen Silber aufgestockt! Sie sammeln und sammeln und sammeln! Es wird der Tag-X kommen, an dem sie den Preis loslaufen lassen werden und dann sollen möglichst wenige andere Anleger noch dabei sein.

Im folgenden Chart sehen Sie, dass JP MORGAN zum Hochpunkt beim Silber keine Unzen mehr im Lager hatte. Seitdem hat der Silberpreis vom Hoch rund 70% an Wert eingebüßt und JP MORGAN hat im Gegenzug die Position auf nun fast 70 Millionen Unzen Silber erhöht. 

Bleiben Sie auf dem Laufenden: 

jpmorgan_silber

Der nächste Milliardär und Hedge-Fonds-Manager setzt auf Gold: Doppelt soviel Gold wie FACEBOOK Aktien!

Wie berichtet (Link zum Artikel), äußerte sich die Investment-Legende Ray Dalio zuletzt positiv über Gold. In seinem Interview erklärt der Milliardär klar und eindeutig, welche Geld-Funktion Gold auch nach Jahrtausenden noch besitzt. Sein Tipp: Mindestens 10% des Vermögens in Gold!

Nun wurden die neuesten SEC-Filings vom SPDR Gold-Trust (GLD), dem weltgrößten GOLD-ETF veröffentlicht. In diesen Quartalsberichten werden die größten Anteilseigner genannt und auch die großen Käufe- und Verkäufe in dem GOLD-ETF.

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COMEX: Rekord-Short-Position der Spekulanten auf Gold! Droht weiteres Unheil? #COT-Daten #Gold #Comex

Liebe Leserinnen und Leser,

heute erhalten Sie ein kostenloses Update zu den neuesten COT-Daten per 07.07.2015.

Sowohl beim Gold als auch beim Silber kam es wie erwartet zu massiven Verschiebungen bei den wichtigen Comex-Teilnehmern.

Wir sehen nun eine Situation, wie wir sie zuletzt im November 2014 erlebt haben.

Die COMMERCIALS (Bankenkartell) haben ihre Short-Positionen massiv reduziert, während die BIG SPECULATORS (Hedge-Funds) eine Short-Position aufgebaut haben, wie selten zuvor!
COMMERCIALS
Am Freitag wurden die aktuellsten COT-Daten per 07.07.2015 veröffentlicht.

Der Goldpreis notierte bei 1.166,25 USD zum Fixing in London, 8,75 USD niedriger, als zum Stichtag der Vorwoche.

Die COMMERCIALS haben die schwächeren Goldnotierungen erneut dazu genutzt, ihre Netto-Short-Position deutlich abzubauen.

Die Netto-Short-Position fiel im Vergleich zur Vorwoche von -74.769 auf -52.589 Kontrakte!

In der Vorwoche haben wir bereits einen Rückgang von mehr als 25% erlebt, diese Woche nochmals ein Rückgang um fast 30%!!

Nachfolgend die Netto-Short-Position der COMMERCIALS in den vergangenen 12 Monaten. Wir befinden uns nun ziemlich exakt auf dem November-Tief, welches gleichzeitig das Tief beim Goldpreis markiert hat:

Netto-Short-Position der COMMERCIALS in den vergangenen 12 Monaten

Netto-Short-Position der COMMERCIALS in den vergangenen 12 Monaten

Quelle: COT-Daten der CFTC, Chart: eigenen Datenbank www.dergoldreport.de

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Gold-Crash: Gold kein sicherer Hafen mehr! Jetzt short gehen?

Liebe Leserinnen und Leser,

gestern war erneut ein Schreckenstag für Gold-Fans rund um den Globus. Ein regelrechter Gold-Crash!

Bereits Tage zuvor zeigte sich Gold trotz Griechenlandkrise, Bankenschließung und dem drohendem Bail-In für griechische Sparer schwach. Für logisch denkende Anleger ein Debakel.

Was muss noch geschehen, dass sich der Goldpreis erholt bzw. von diesen Unsicherheiten profitiert?

Es folgte dann das, was kommen musste. Das Bankenkartell hat die Schwäche des Goldpreises und die Enttäuschung der Anleger dazu genutzt, eine größere Attacke vorzunehmen.

Warum es die Großbanken sind und warum sie es lieben, diese Unsicherheit auszunutzen, werde ich Ihnen später noch erklären.

Blicken wir zunächst einmal auf die Bewegung gestern.

Nachfolgend der August Kontrakt im Gold im 90-Minuten-Chart (jede Kerze sind 90 Minuten Handel):

Goldpreis im 90 Minuten Chart

Goldpreis im 90 Minuten Chart

Sie sehen, wie der Druck mittags unserer Zeit zugenommen hat.

In den markierten drei Kerzen (4,5 Stunden Handel) wurden unglaubliche 123.050 Kontrakte gehandelt!

123.050 Kontrakte (1 Kontrakt entspricht 100 Unzen Papiergold) bedeuten somit 12,30 Millionen Unzen Papier-Gold!!!

Lassen Sie mich das kurz zum besseren Verständnis in Relation setzen.
BARRICK GOLD, der weltgrößte Goldproduzent, wird im laufenden Jahr voraussichtlich 6,5 Millionen Unzen Gold produzieren. Es wurde also binnen von 4,5 Stunden zweimal die Jahresproduktion von BARRICK GOLD in Papierform gehandelt. Das ist krank! Weiterlesen

Zerfahrene Handelswoche, Gold enttäuscht bislang, Open-Interest im Blick, Arbeitsmarktdaten und Griechenland bewahrt sich Galgenhumor

Es bleibt eine zerfahrene Handelswoche!

Stündlich neue News aus #Griechenland, #Gold bislang enttäuschend und heute ein Feiertag in Kanada. Am Freitag sind die US-Börsen geschlossen, da am Samstag der 4. Juli gefeiert wird.

Morgen (Donnerstag 02.07.2015) kommen um 14:30 Uhr die Arbeitsmarktdaten in den USA. Stets ein Termin, an dem man auf den Goldpreis achten sollte.

Das Open-Interest an der COMEX liegt mittlerweile bei über 440.000 Kontrakten und somit nahe des Hochs von Mitte März 2015. Damals fiel Gold von Anfang bis Mitte März wie ein Stein und konterte dann mit einem guten Anstieg von 1.145 USD auf 1.225 USD. Wird sich diese Geschichte wiederholen? Morgen sollten wir mehr wissen.

Goldpreis in USD inkl. des Open-Interest

Goldpreis in USD inkl. des Open-Interest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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CEO von JP MORGAN warnt vor nächster Krise: Seine Absicherung ist Silber!

James Dimon, der CEO von JP MORGAN, gilt als einer der einflussreichsten Banker unserer Zeit.

In seinem regelmäßigen Kundenbrief verwies Dimon am 08.04.2015 unter anderem darauf, dass es immer wieder zu Krisen an den Finanzmärkten kommen wird. Die Auslöser für derartige Verwerfungen seien immer unterschiedlich und Dimon nennt einige der Krisenverursacher der letzten Jahrzehnte:

– Krise im Mittleren Osten (1973)

– Die Rezession in den USA, in der die FED die Zinsen sehr schnell nach oben anhob (1980 – 1982)

– Einbrüche bei den Rohstoffpreisen wie 1980

– Immobilienkrisen wie Anfang der 1990er Jahre

– Die Asienkrise 1997

– Blasenbildungen an den Märkten, wie die Internetblase 2000 oder die Immobilienblase 2008

Obwohl diese Brandherde allen verschiedenen Ursprungs sind, haben sie immer heftige Auswirkungen auf die Finanzmärkte.

Warnungen von JP MORGAN im Kundenbrief vom 08. April 2015; Quelle: http://files.shareholder.com/downloads/ONE/15660259x0x820077/8af78e45-1d81-4363-931c-439d04312ebc/JPMC-AR2014-LetterToShareholders.pdf

Warnungen von JP MORGAN im Kundenbrief vom 08. April 2015; Quelle: http://files.shareholder.com/downloads/ONE/15660259x0x820077/8af78e45-1d81-4363-931c-439d04312ebc/JPMC-AR2014-LetterToShareholders.pdf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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