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Die Goldwoche: Goldproduzenten kaufen zu, Vortrag in Stuttgart und Uran-Update

Liebe Leserinnen und Leser,

die neueste Ausgabe unseres kostenlosen Börsenbriefes DIE GOLDWOCHE steht ab sofort für Sie zum Download bereit.

Die Goldwoche ist der informative, wöchentliche und kostenlose Börsenbrief aus unserem Hause.

Die Themen im Überblick:

  • Goldproduzenten fassen neuen Mut und gehen auf Einkaufstour 
  • GOLDCORP kauft Exeter und AGNICO EAGLE mit geheimen Investor 
  • Goldaktien gestern erstmals mit Stärkesignal  
  • Wo stehen wir aktuell bei den Bewertungen und ist eine Absicherung notwendig?
  • Deutsche Rohstoffnacht in Stuttgart: Mein Vortrag und jetzt GRATIS TICKETS sichern 
  • Uran-Update: War es das schon wieder? 
  • Nach dem Kursfeuerwerk Anfang des Jahres nun Tristesse 
  • Rick Rule von SPROTT im Interview 

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Die Goldwoche vom 30.03.2017

 

 

Beste Grüße

Ihr

Hannes Huster

Alle Explorer verkaufen – nur ein Dummkopf kann solche Ratschläge erteilen!

Liebe Leserinnen und Leser,

in letzter Zeit liest man immer wieder schlaue Ratschläge von angeblichen Fachmännern, die dazu raten, sich von Explorationsaktien generell fern zu halten oder gar den Ratschlag geben, alle Bestände in den kleinen Explorationsunternehmen zu verkaufen!

Meine klare Aussage zu derartigen Empfehlungen: Nur ein Dummkopf kann solche Ratschläge erteilen!

Es sind meist die selbsternannten Profis, die von der ganzen Materie keinen blassen Schimmer haben, leider eben dafür bezahlt werden, Aufmerksamkeit mit derartigen Artikeln zu erregen.

Fakt ist, dass die Rohstoffmärkte sich immer extrem zyklisch entwickeln. In den Aufschwung-Phasen strömt viel neues Kapital in den Sektor und neue Unternehmen sprießen wie Pilze aus dem Boden.

Die Explorationsbudgets der Unternehmen werden aufgestockt, selbst kleine Unternehmen haben kein Problem bei der Kapitalaufnahme und derartige Boom-Phasen locken eben auch Trittbrettfahrer in den Markt.

Aktuell befinden wir uns aber weit entfernt von einer Boom-Phase, sondern viel mehr nahe eines mehrjährigen Tiefs, welches die Grundlage für einen noch nie in dieser Form dagewesenen Aufschwung legen wird!

Seit gut vier Jahren stecken die Explorationsunternehmen in der Klemme. Der Kapitalmarkt ist für die kleineren Gesellschaften ausgetrocknet und nur wirklich gute Projekte und Unternehmen finden Zugang zu frischem Kapital.

In diesen Phasen gilt es, auf der Hut zu sein und Ausschau zu halten!

Das Risiko ist in diesem Sektor zweifelsohne immer sehr hoch und als Anleger muss man unbedingt auf eine breite Streuung seiner Investitionen setzen.

Welche Punkte es hier zu beachten gibt, will ich kurz aufzeigen:

1. Niemals auf eine Aktie versteifen und blind immer weiter zukaufen (verlieben Sie sich niemals in ein Unternehmen)
2. Auch wenn Sie oder wir Gold lieben, es gibt auch andere Rohstoffe, die es zu entdecken und abzudecken gilt (Streuung in den verschiedenen Rohstoffen)
3. Politische Risiken und spezielle Länderrisiken, sowie Währungsrisiken werden am besten durch eine breite Streuung minimiert
4. Investieren Sie lieber „kleines Geld“ in mehrere Unternehmen
5. Zyklische oder marktbedingte Schwankungen auch zu Gewinnmitnahmen nutzen

Explorationsbudgets am Boden & Große Minenunternehmen haben stets falsch gehandelt!

Blicken wir auf die aktuelle Situation im Explorationssektor und auch darauf, was die großen Minenunternehmen in den vergangenen Jahren alles richtig oder viel mehr falsch gemacht haben.

Seit gut vier Jahren fließt Jahr für Jahr weniger Kapital in den Explorationssektor, was über kurz oder lang zu einem massiven Mangel an neuen Entdeckungen führen wird. Während die vorhandenen Vorkommen stetig durch den Abbau aufgebraucht werden, fehlt es am anderen Ende an Neuentdeckungen, um diesen Verbrauch aufzufangen.

Noch merken wir diese fehlenden Neuentdeckungen noch nicht bei den Rohstoffpreisen, doch der langfristige Effekt wird gewaltig sein.

Die kleinen Explorer tun sich also schwer, Kapital für die Bohrungen zu erhalten und oft werden die Aktienstrukturen massiv verwässert. Derartige Situationen sollten möglichst vermieden werden, die Frage ist nur, wie kann man das herausfinden?

Meist sind die größten „Verwässerer“ die Unternehmen, in welchen das Management keine oder nur wenige Aktien besitzt.

Unternehmen, die einen hohen Insider-Anteil haben, werden sich zwei-, drei- oder gar viermal überlegen, ob man seine Aktienstruktur und somit den eigenen Anteil in der Firma gnadenlos verwässern möchte. Daher ist ein hoher Insider-Anteil ein wichtiger Maßstab, wenn auch nicht das Allheilmittel. Doch ich würde jedes Unternehmen meiden – und damit meine ich wirklich jedes, wenn das Management nicht eine gewisse Portion Aktien selbst gekauft hat und somit „Skin in the game“ hat.

BIG-BOYS die Anführer der Baisse!

In den Abschwung-Phasen wird stark oft über die kleinen Unternehmen geschimpft, doch der Fisch beginnt am Kopf zu stinken!

Es wird viel und lange über die kleinen bösen Explorer hergezogen. Doch in der Realität waren es die großen Minenunternehmen die den Karren seit 2011 in den Dreck gefahren haben!

Ich nenne Ihnen hier Unternehmen wie eine BARRICK GOLD, eine KINROSS GOLD, eine GOLDCORP, eine BHP BILLITON, eine VALE oder auch eine ANGLO AMERICAN.

Die eigentlichen Zugpferde einer Branche sind zu lahmen Eseln verkommen und leider genauso dumm, wie der Esel oft fälschlicherweise beschrieben wird.
Sie waren es, die in der Hausse-Phase der Metalle den Blick für die Realität verloren und das Geld der Aktionäre mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen haben!

Es waren nicht die kleinen Explorationsgesellschaften, die Milliarden an Kapital vernichtet haben! Die kleinen Explorer haben stets gut auf ihre Budgets geachtet und zumindest versucht, das Beste für ihre Aktionäre zu erwirtschaften, indem sie das taten, wofür sie da sind: explorieren!

Die hochbezahlten Manager von BARRICK & Co. sind dem Größenwahn verfallen und haben teilweise wertlose Unternehmen und Projekte mit Milliarden bezahlt.

Sie glauben mir nicht und wollen Beispiele? Sehr gerne!
Laut einer Studie einer international agierenden Bank haben die viel gelobten BIG-BOYS der Branche seit dem Jahr 2007 unglaubliche 90% aller getätigten Übernahmen abschreiben müssen! 90% Fehlerquote ist nichts anderes als eine Note 6! Weiterlesen