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Gold-Aktien-Crash: Die Angst übernimmt!

Zwischen Angst und Gier: What a difference a day made

Heute beginne ich einmal mit ein paar persönlichen Worten an Sie, bevor wir uns näher mit dem Markt beschäftigen.

Über die vergangenen zehn Jahre habe ich mir ein dickes Fell angeeignet und ich habe gelernt, wie viele Anleger und Leser „ticken“.

Noch vor wenigen Tagen erhielt ich viele Emails von Lesern, welche Aktien ich mir doch noch anschauen muss, dass einige andere Aktien stärker gestiegen sind als die, die wir im Depot haben und Emails, in denen stand, dass meine Kursziele für die Depotwerte doch viel zu niedrig seien.

Verwirrend, bei einem Depot-Zuwachs von mehr als 150% seit Jahresbeginn. Ich spürte regelrecht die GIER! 

Seit zwei Tagen bekomme ich diese Emails nicht mehr.

Dafür erhalte ich Emails, wie schlimm es am Markt derzeit aussieht, dass wir wieder ein einer Baisse für Gold und Silber sind und so weiter.

Einen solch extremen Stimmungsumschwung binnen weniger Tage habe ich in den vergangenen Jahren noch nie erlebt.

Bevor ich gleich noch auf die Fakten eingehe, mein Rat an Sie.

Handeln Sie immer selbstverantwortlich.

Nicht jeder wird die gleiche Depotzusammensetzung haben wie wir im Wachstumsdepot oder den Cash-Kings. Nicht jeder hat den gleichen Einstiegszeitpunkt und mit Sicherheit sehen die Positionsgrößen bei jedem Anleger anders aus.

Es ist Ihr Geld, das Sie investieren.

Wenn Sie also der Überzeugung sind, dass Gold, Silber und die entsprechenden Aktien ab sofort wieder in den Keller fallen, dann sollten Sie auch danach handeln.

Was ich tun kann und immer tun werde ist, meine Einschätzung der Dinge im Brief widerzugeben und diese Einschätzung durch entsprechende Investmententscheidungen im Musterdepot umsetze.

Ehrlich gesagt, stimmt mich die aufkommende Panik einiger Leser schon wieder sehr positiv. War es vor wenigen Tagen noch die Gier, die das Handeln bestimmt hat, ist es nun die Angst.

Beides sind sehr schlechte Ratgeber, sowohl im Leben, als auch an der Börse.

Nachfolgend nun meine Einschätzung zur aktuellen Lage an den Märkten und nach dieser werde ich auch handeln, wie ich es in den vergangenen Jahren immer getan habe.

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Der Countdown läuft: Was geschieht am 16.12.2015? FED-Sitzung und Gold im Blickfeld!

Seit mittlerweile gut 18 Monaten „droht“ die US-Notenbank FED mit der Rückkehr zu einer normalen Zinspolitik. Nach vielen leeren Worten soll es nun am kommenden Mittwoch endlich so weit sein und die erste Zinserhöhung anstehen.

Der Markt geht aktuell, mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 80% davon aus, dass die FED diesmal handelt. Erwartet wird ein moderater Zinsschritt von 0,25% bei den US-Leitzinsen.

Welche Auswirkungen wird diese Zinserhöhung haben?

Im Vorfeld wurde viel spekuliert und der US-Dollar wurde deutlich aufgewertet. Der US-Dollar Index stieg nochmals auf die wichtige Marke von 100 Punkten, scheiterte dann aber kläglich.

Betrachten wir uns den Chart des US-Dollar-Index (US-Dollar im Vergleich zu einem Währungskorb), so muss man kein großer Charttechniker sein, um ein schönes Doppel-Top zu erkennen:

US-Dollar Index mit einer Doppel-Top-Formation?

US-Dollar Index mit einer Doppel-Top-Formation?

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Markt hat mit der Hoffnung auf die Zinserhöhung eine deutliche Aufwertung des Greenbacks vorweggenommen. Doch wie wird man reagieren, wenn sich Janet Yellen nur vorsichtig zu weiteren Schritten äußert? Ist ein erster Mini-Zinsschritt eine derartige Aufwertung tatsächlich wert? Wie wirkt sich dieser starke US-Dollar auf die US-Wirtschaft aus?

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Goldman Sachs sieht den Goldpreis bald unter 1.000 US-Dollar

GOLD: Goldman Sachs meldet sich wieder zu Wort und die Stimmung ist eindeutig!

Der Rohstoffanalyst Jeffrey R. Currie von GOLDMAN SACHS hat sich wieder zu Wort gemeldet!

Sein bisheriges Kursziel für Gold lag bei 1.050 USD.

Doch vertrauen wir auf die jüngsten Berichte von BLOOMBERG, so sieht Currie Gold noch deutlich weiter fallen und er stellt einen Fall unter die Marke von 1.000 USD in den Raum.

Goldman Sachs sieht den Goldpreis bald unter 1.000 US-Dollar

Goldman Sachs sieht den Goldpreis bald unter 1.000 US-Dollar

 

 

 

 

 

 

Ein Blick auf die Schlagzeilen von heute zum Gold, zeigt ein klar negatives Bild! Die Frage ist, wer soll noch verkaufen, wenn die Masse bereits auf fallende Preise setzt?

Einhellige Meinung: Gold kann nur fallen!

Einhellige Meinung: Gold kann nur fallen!

Gold fällt unter 1.000 USD

– weiterer Gegenwind für Gold

– noch großes Abwärtspotential vorhanden

– das Schlimmste ist noch nicht vorbei

usw. usw…..

 

 

 

 

Die nächste Hausse wird in der Baisse geboren!

 

Beste Grüße

Ihr

Hannes Huster

 

Einzelbetrachtung der Short-Position der Big Speculators (Große Spekulanten) vom 15.07.2008 bis 07.07.2015

COMEX: Rekord-Short-Position der Spekulanten auf Gold! Droht weiteres Unheil? #COT-Daten #Gold #Comex

Liebe Leserinnen und Leser,

heute erhalten Sie ein kostenloses Update zu den neuesten COT-Daten per 07.07.2015.

Sowohl beim Gold als auch beim Silber kam es wie erwartet zu massiven Verschiebungen bei den wichtigen Comex-Teilnehmern.

Wir sehen nun eine Situation, wie wir sie zuletzt im November 2014 erlebt haben.

Die COMMERCIALS (Bankenkartell) haben ihre Short-Positionen massiv reduziert, während die BIG SPECULATORS (Hedge-Funds) eine Short-Position aufgebaut haben, wie selten zuvor!
COMMERCIALS
Am Freitag wurden die aktuellsten COT-Daten per 07.07.2015 veröffentlicht.

Der Goldpreis notierte bei 1.166,25 USD zum Fixing in London, 8,75 USD niedriger, als zum Stichtag der Vorwoche.

Die COMMERCIALS haben die schwächeren Goldnotierungen erneut dazu genutzt, ihre Netto-Short-Position deutlich abzubauen.

Die Netto-Short-Position fiel im Vergleich zur Vorwoche von -74.769 auf -52.589 Kontrakte!

In der Vorwoche haben wir bereits einen Rückgang von mehr als 25% erlebt, diese Woche nochmals ein Rückgang um fast 30%!!

Nachfolgend die Netto-Short-Position der COMMERCIALS in den vergangenen 12 Monaten. Wir befinden uns nun ziemlich exakt auf dem November-Tief, welches gleichzeitig das Tief beim Goldpreis markiert hat:

Netto-Short-Position der COMMERCIALS in den vergangenen 12 Monaten

Netto-Short-Position der COMMERCIALS in den vergangenen 12 Monaten

Quelle: COT-Daten der CFTC, Chart: eigenen Datenbank www.dergoldreport.de

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Gold nach Arbeitsmarktdaten unter Beschuss

Erneut waren es die Arbeitsmarktdaten in den USA, die den Goldpreis an einem Freitag deutlich unter Druck brachten. Die neu geschaffenen Stellen lagen bei 295.000 im Februar, erwartet wurden lediglich 235.000 – 240.000 neue Stellen.

Die „großen Spieler“ an der Terminbörse nutzten diese Chance, um den Goldpreis erneut nach unten zu pressen. Die Argumentation war erneut, dass mit dem starken Arbeitsmarkt eine Zinserhöhung der FED im Sommer 2015 sehr wahrscheinlich wird.

An dieser Stelle nochmals mein dringlicher Hinweis:

1. Das Lohnniveau ist nur minimal um 0,03 USD auf 24,78 USD pro Stunde gestiegen: Die erhoffte Lohninflation blieb aus
2. Arbeitsmarktdaten sind ein stark nachlaufender Wirtschaftsindikator
3. Der Anteil des amerikanischen Volkes, welcher am Arbeitsmarkt aktiv teilnimmt (nach Stellen sucht = labor participation rate) ) fällt seit dem Jahre 2000 weiter deutlich ab:

Labor Participation Rate seit 2000 im Sinkflug

Labor Participation Rate seit 2000 im Sinkflug, Quelle: www.zerohedge.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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„Schwarzer Freitag“ ohne Folgeausverkauf

Mit dem Goldpreisrutsch unter 1.200 USD am Freitag war es eigentlich schon eine „ausgemachte Sache“, dass Gold am Montag unter 1.180 USD fällt. Trader, Analysten und auch einige Goldexperten sahen geringe Chancen, dass sich Gold über dieser Marke behaupten kann. Auch ich war kritisch und habe zumindest mit einem kurzen Rutsch unter diese wichtige Unterstützung gerechnet.

Doch anscheinend hat Gold das kleine „Chancenfenster“ des übertriebenen Pessimismus (siehe MMW von gestern) genutzt und viele Anleger gestern auf dem falschen Fuß erwischt.

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