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Interview mit Felix Zulauf auf der 30. Internationalen Kapitalanlegertagung der ZfU 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

kurz vor dem Wochenende möchte ich Ihnen noch ein sehr interessantes und aufschlussreiches Interview ans Herz legen.

Der unabhängige Vermögensverwalter Felix Zulauf gab anlässlich der 30. Internationalen Kapitalanlegertagung in Zürich ein Video-Interview, da er aus gesundheitlichen Gründen keinen Vortrag halten konnte.

Ich empfehle jedem Anleger, sich diese 20 Minuten Zeit zu nehmen!

Im Interview werden unter anderem folgende wichtige Themen behandelt:

– Welche Auswirkungen haben die massiven Währungsabwertungen in Japan
– Segen oder Fluch: Was bringt Quantitative Easing (QE) in Europa?
– Politischer Widerstand in Europa wird wachsen, Griechenland erst der Anfang
– Starke Wachstumsaussichten für die USA realistisch?
– Welche Auswirkungen hat der gefallene Ölpreis auf die US-Wirtschaft
– Inflationsaussichten Weiterlesen

Wall-Street kauft wieder Gold: ETF-Bestände steigen sprunghaft an!

Liebe Leserinnen und Leser,

wie Sie wissen, spielen die US-Gold ETF´s eine wichtige Rolle. Von besonderer Bedeutung ist der SPDR GOLD TRUST, als weltgräßter Gold-ETF.Dieser wird an der New York Stock Exchange (NYSE) unter dem Kürzel GLD notiert.

In den vergangen beiden Jahren wurde aus den ETF´s Geld abgezogen, was zu einer deutlichen Verringerung der Goldbestände in den Fonds geführt hat. Die Gold-Bestände des SPDR GOLD TRUST (GLD) erreichten 2012 eine Rekordmarke mit mehr als 40 Millionen Unzen Gold! Anfang 2015 wurde ein vorläufiges Tief bei gut 22,6 Millionen Unzen erreicht:

Bestände im SPDR GOLD-TRUST (NYSE: GLD) von 2004 bis 2015

Bestände im SPDR GOLD-TRUST (NYSE: GLD) von 2004 bis 2015

 

 

 

 

 

 

 

Sehr spannend ist die Bewegung in der vergangenen Woche. Mit dem Beschluss der SNB, den Euro nicht weiter zu unterstützen und die Marke von 1,20 fallen zu lassen, kam es zu folgender Bewegung:

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Eilmeldung: Schweizer Nationalbank hebt Koppelung an den Euro auf! Euro crasht – Gold schützt!

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Schweizer Nationalbank gab soeben bekannt, dass man den Mindestkurs von 1,20 zum Euro aufgibt!

Die Reaktion an den Märkten ist massiv! Der Euro gibt gegenüber dem Schweizer Franken aktuell um mehr als 20% (!!!!) nach und der Euro verliert auch gegenüber allen anderen Währungen deutlich.

Es ist ein Wunder, dass sich eine Nationalbank einen derart schweren Fehler so früh eingesteht, davor muss ich den Hut ziehen!

Anscheinend haben die Schweizer nun doch keine Lust mehr, bei der Euro-Vernichtung voll dabei zu sein! Denken wir zurück an das Schweizer-Goldreferendum, als man noch mit aller Macht die Koppelung des CHF an den EURO verteidigt hat, so kommt dieser Schritt nun schon aus heiterem Himmel.

Vermutlich war die gestern veröffentlichte Einschätzung, dass die Anleihekäufe der EZB rechtens sind, dann doch zu viel für das Schweizer Gemüt: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/eugh-rueckendeckung-fuer-draghi-gutachten-loest-neue-debatte-ueber-ezb-kurs-aus/11228486.html

Gold schützt sie vor der Euro-Vernichtung und auch die Investments in ausländischen Goldminen, steigen nun durch die massive Schwächung des Euros automatisch.

Beste Grüße

Ihr
Hannes Huster

Schweizer Lebensversicherung Zenith Vie SA ist insolvent: Erstes Opfer der Niedrigzinspolitik!

Liebe Leserinnen und Leser,

die gute alte Kapitallebensversicherung ist des Deutschen liebste Altersvorsorge. Auch in Österreich oder der Schweiz erfreuen sich die langfristigen Sparverträge mit einer vorgegaukelten Sicherheit großer Beliebtheit. Ein Wunder ist es nicht, werden diese Lebensversicherungen doch von Banken und Versicherungsvertretern immer als ein „Must Have“ angepriesen und die Verkäufer nutzen die Angst der Kunden vor der Altersarmut als weiteres Verkaufsargument. Im Grunde bezahlt der Kunde horrende versteckte Gebühren an die Versicherungsgesellschaften und der Verkäufer der Versicherung erfreut sich über Jahre hinweg einer nicht unbeträchtlichen Bestandsprovision, die die Versicherung jedes Jahr pünktlich auf das eigene Konto überweist. Genau aus diesem Grund raten Banken und Versicherungsvertreter stets ab, eine Versicherung zu kündigen. Zu groß sei der Schaden für den Kunden, so heißt es oft. Doch im Grunde geht es nur darum, sich die jährliche Bestandsprovision zu sichern!

Am 15.12.2014 eröffnete die Eidgenössische Finanzaufsicht, kurz FINMA, die Insolvenz über den Schweizer Lebensversicherer ZENITH Vie SA. Die Originalmeldung der FINMA finden Sie übrigens hier: Lebensversicherer Zenith Vie SA: FINMA ordnet Bestandesübertragung an und eröffnet Konkurs

Ein Lebensversicherer geht in die Insolvenz? Wie kann das passieren, werden sich nun viele Fragen.

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Schweizer schmettern Gold-Initative ab – klares Bekenntnis zum Papiergeldsystem

Liebe Leserinnen und Leser,

noch liegt das offizielle Endergebnis nicht vor, doch alle bisherigen Auswertungen zeigen ein klares NEIN des Schweizer Volkes zur Gold-Initiative. Insgesamt wurden alle in der ECOPOP zur Abstimmung gestellten Fragen mehrheitlich abgelehnt.

Die massive Werbekampagne der Gegner hat also ihre Wirkung nicht verfehlt. Bis zu 30mal höher soll das Werbebudget der Gegner gewesen sein, vertraut man auf die heutigen Stellungnahmen. Das große Argument, ein starker oder noch stärkerer Schweizer Franken, würde die Wirtschaft der Schweiz „killen“, hat gezogen.

Dieses Märchen hält sich seit Jahren im Markt, egal ob in der Schweiz oder in Deutschland. Ohne in dem heutigen Artikel die großen Vorteile einer starken Währung herausheben zu wollen, stelle ich nur eine Frage: „Wie war es Deutschland möglich, mit einer starken D-Mark Exportweltmeister zu werden?“ Gemäß der Angst-Mache in der Schweiz oder auch in Deutschland (ein Euro-Austritt würde die Wirtschaft der Deutschen zum Erliegen bringen), wäre Deutschland mit der D-Mark nie in der Lage gewesen, mit einer starken Währung weltweit zur stärksten Exportnation aufzusteigen. In einem späteren Artikel werde ich die Vorteile einer starken Währung konkret aufzeigen und die Möglichkeiten, die sich ein Land mit einer solchen Währung schaffen könnte.

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Schweizer Goldreferendum 30.11.2014

Liebe Leserinnen und Leser,

Wie Sie wissen, findet am Sonntag die Volksabstimmung der Schweiz statt und unter anderem haben die Schweizer Bürger das Recht, über die künftige Politik der SNB (Schweizer Nationalbank) mitzubestimmen. Die Schweizer Gold-Initiative fordert, dass die SNB mindestens 20% der Währungsreserven in Gold halten soll, dieses auch behalten muss und das Gold soll in heimischen Tresoren verwahrt werden.

Aktuell hält die Schweiz rund 8% der Währungsreserven in Gold. Ein JA würde bedeuten, dass die SNB in den nächsten Monaten und Jahren rund 1.500 Tonnen zukaufen müsste, was in etwa einer halben Jahresproduktion der Goldminen entsprechen würde.

Die große Frage ist, wie wird sich die Entscheidung der Schweizer am Sonntag auf den Goldmarkt auswirken. Die jüngsten Umfragen zeigen keine klare Mehrheit, weder für die Befürworter, noch für die Gegner. Die jüngste Schätzung vom GFS Bern zeigt eine Zustimmung von 39% und 56% wollen eher dagegen stimmen.

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