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Jeder haftet für Jeden: Die Gefahren für Sparer werden immer höher! Fondsmanger-Legende verrät seine Schutzmaßnahmen

Liebe Leserinnen und Leser,

Europa wird vom Thema Griechenland bestimmt, doch die wirklich wichtigen Entscheidungen, werden heimlich, still und leise ohne Live-Ticker und Pressemeldungen beschlossen.

Was bei der Einführung des Euros vertraglich immer ausgeschlossen war, wird nun traurige Realität und nur die wenigsten Menschen kapieren es.

Die EU-Institutionen haben am Wochenende einen „Plan“ beschlossen, wie man den Euro auf lange Sicht festigen möchte. Nachfolgend die Punkte, die sich jeder, wirklich jeder, einmal auf der Zunge zergehen lassen sollte:

1. Der langfristige Plan zur Euro-Rettung: Mit einem Bündel von Maßnahmen wollen die fünf Präsidenten der EU-Institutionen den Euroraum krisenfest machen. In einer ersten Phase von Juli 2015 bis Ende Juni 2017 sollen die bereits bestehenden Instrumente innerhalb der EU-Verträge genutzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Bankenunion zu vollenden.

2. Auch das Verfahren bei makroökonomischen Ungleichgewichten soll verbessert werden und künftig auch Strukturreformen fördern. Diese Förderung gelte auch für Länder mit anhaltenden Leistungsbilanzüberschüssen, heißt es in dem Bericht, der in diesem Punkt vor allem auf Deutschland abzielt.

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3. Das Europäische Semester soll zudem stärker darauf abzielen, eine gemeinsame Wirtschaftspolitik der Euro-Staaten zu fördern. Dabei wird dem EU-Parlament ebenso wie den nationalen Parlamenten eine stärkere Kontroll- und Mitsprachefunktion zugedacht. Für das EU-Parlament sind darüber hinaus gesonderte Strukturen für die Euro-Staaten angedacht.

4. Ein beratender Europäischer Fiskalausschuss soll die Haushalte der Länder stärker unter die Lupe nehmen.

5. Die Bankenunion soll nach einer gemeinsamen Aufsicht (SSM) bei der EZB und einem einheitlichen Abwicklungsmechanismus für marode Banken (SRM) durch eine gemeinsame Einlagensicherung ergänzt werden. Die deutschen Volksbanken haben bereits Kritik an dem Vorschlag laut werden lassen.

6. Der Präsident der Eurogruppe soll gestärkt werden – bis hin zu der längerfristigen Möglichkeit, einen permanenten Vorsitzenden zu installieren.

7. Im Frühjahr 2017 will die EU-Kommission ein Weissbuch vorlegen, in dem die Details der zweiten Phase dargelegt werden. Dazu gehört auch, den Euro-Rettungsfonds ESM vertraglich auf EU-Ebene zu hieven statt wie bisher zwischenstaatlich zu regeln.

8. Zudem soll ein Schatzamt für den Euroraum den Weg zu einer Fiskalunion ebnen, ohne dass die Staaten die Hoheit über Steuern und Ausgaben aus der Hand geben sollen. Die Ziele sollen bis spätestens 2025 erreicht sein.

Sie wissen, was diese Schritte bedeuten:

1. Jeder haftet für jeden. Die Fiskalunion kommt, genau wie die Bankenunion.
2. Länder mit einem soliden Haushalt finanzieren Länder, die das Geld aus dem Fenster werfen und nicht konkurrenzfähig sind. Mit diesem Schritt wird es niemals zu tiefgreifenden Reformen in den angeschlagenen Ländern kommen und die solider arbeitenden Staaten sind die Zahlmeister.
3. Die Spareinlagen und Bankguthaben aller Bürger können zur Rettung von Banken herangezogen werden, auch Ihre!

Schützen Sie sich!

Bankguthaben sind die schlechteste und gefährlichste Anlage, die man in diesen Zeiten haben kann:

1. Anleger erhalten keine Zinsen

2. Tragen das Ausfallrisiko der Bank (alleine eine bekannte Bank in Deutschland hält Derivate, die das BIP in Deutschland überschreiten!)

3. Laufen zusätzlich Gefahr, dass das lang und hart erarbeitete Kapital für die Rettung von maroden Banken oder angeschlagenen Euro-Mitgliedsstaaten verwendet wird!

Aktien sind eine Alternative, allerdings muss man im Standardsektor auf die Bewertungen achten. Der Königsweg ist vermutlich Bargeld, Gold, Silber und der Kauf von Rohstoffaktien, die auf historisch niedrigen Bewertungsniveaus notieren!

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FIDELITY FONDSMANAGER rät sich zu schützen!

Ian Spreadbury, Fondsmanager von FIDELITY, verwaltet ein Vermögen von rund 4 Milliarden USD. Er rät nun offensiv dafür, sich aktiv gegen die Systemrisiken zu schützen. Seiner Ansicht nach sollten Anleger folgende, simple Vorsichtsmaßnahmen treffen:

– Halten von physischen Cash, sprich Bargeld

– Kauf von Gold und Silber

Spreadbury sieht die Systemrisiken (Zusammenbruch des aktuellen Finanzsystems) als hoch an. Zudem warnt er davor, dass die weltweite Rekordverschuldung bei steigenden Zinsen nicht „gehalten“ werden kann. Auch bei den Banken ist der Fondsmanager kritisch und sieht die Gefahr, dass der Sektor für neue Shocks nicht gerüstet sei. Ein ganz wichtiger Punkt sind auch die von Land zu Land unterschiedlichen Garantien auf Bankeinlagen. Diese sind laut Spreadbury in Gefahr (siehe unseren Bericht weiter oben).

Die kompletten Ausführungen finden Sie in einem Artikel der britischen Zeitung THE TELEGRAPH unter folgendem Link: ‚It’s time to hold physical cash,‘ says one of Britain’s most senior fund managers

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Die beste antizyklische Kaufperiode der vergangenen 30 Jahre

Goldminenaktien werden aktuell im Vergleich zum Goldpreis derart niedrig bewertet, wie schon seit über 30 Jahren nicht mehr. Selbst im Jahr 2000, als der Goldpreis bei unter 300 USD notierte, hatten die Goldminenaktien ein höheres Bewertungsniveau als aktuell.

Gold ist out, genau wie die Goldminen. In einem solchen Umfeld ergeben sich für smarte und antizyklische Investoren die genialsten Kaufchancen. Ich gehe sogar noch weiter. Mit den richtigen Investments im Gold- und Silbersektor wird man als Anleger in den nächsten 5 – 10 Jahren ein unglaubliches Vermögen aufbauen können. 

Keine Vermögensklasse ist derzeit so unbeliebt und gleichzeitig fundamental so günstig wie die Goldminenaktien. Eine derartige Unterbewertung kann zwar eine Weile Bestand haben, aber nie dauerhaft.

Wer jetzt den Mut besitzt und Stück für Stück in diesen Sektor investiert, der wird in wenigen Jahren zu denjenigen Investoren zählen, die durch ein antizyklisches Investmentverhalten unglaubliche Gewinne erzielt haben!

Goldaktien günstig wie nie! Die beste Kaufchance der letzten 30 Jahre!

Goldaktien günstig wie nie! Die beste Kaufchance der letzten 30 Jahre!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gold nach Arbeitsmarktdaten unter Beschuss

Erneut waren es die Arbeitsmarktdaten in den USA, die den Goldpreis an einem Freitag deutlich unter Druck brachten. Die neu geschaffenen Stellen lagen bei 295.000 im Februar, erwartet wurden lediglich 235.000 – 240.000 neue Stellen.

Die „großen Spieler“ an der Terminbörse nutzten diese Chance, um den Goldpreis erneut nach unten zu pressen. Die Argumentation war erneut, dass mit dem starken Arbeitsmarkt eine Zinserhöhung der FED im Sommer 2015 sehr wahrscheinlich wird.

An dieser Stelle nochmals mein dringlicher Hinweis:

1. Das Lohnniveau ist nur minimal um 0,03 USD auf 24,78 USD pro Stunde gestiegen: Die erhoffte Lohninflation blieb aus
2. Arbeitsmarktdaten sind ein stark nachlaufender Wirtschaftsindikator
3. Der Anteil des amerikanischen Volkes, welcher am Arbeitsmarkt aktiv teilnimmt (nach Stellen sucht = labor participation rate) ) fällt seit dem Jahre 2000 weiter deutlich ab:

Labor Participation Rate seit 2000 im Sinkflug

Labor Participation Rate seit 2000 im Sinkflug, Quelle: www.zerohedge.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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13 Zinssenkungen, zwei Mega-Entscheidungen und warum Sie diese Aktien dem Gold vorziehen müssen!

Liebe Leserinnen und Leser,

das Thema Währungskrieg ist mit dem gleichnamigen Bestseller von James Rickards Währungskrieg: Der Kampf um die monetäre Weltherrschaft zur Finanzkrise 2008/2009 in die breite Öffentlichkeit gekommen.

Doch bis Ende 2014 schien, mit einigen Ausnahmen wie z.B. Japan, Ruhe einzukehren. Die FED hat ihr Quantitative Easing (QE) eingestellt und will in 2015 vielleicht sogar den ersten Zinsschritt nach oben wagen.

Doch seit dem Entscheid der Schweizer Nationalbank, den Schweizer Franken nicht mehr mit dem Kauf von Euros zu deckeln, ist der Währungskrieg wieder ausgebrochen!
Es war wie eine Initialzündung, die die kleine Schweiz ausgelöst hat.

13 Zinssenkungen und zwei Mega-Entscheidungen in den ersten Tagen des Jahres

Wie Sie alle wissen, hat die EZB im Januar beschlossen, monatlich Anleihen im Gegenwert von 60 Milliarden Euro aufzukaufen, um so für weitere Liquidität an den Märkten zu sorgen. Ein Schritt, der jegliche Versprechungen und Regeln, die bei der Euro-Einführung aufgestellt wurden, gebrochen hat.
Insgesamt wird die EZB bis September 2016 somit 1,08 Billionen Euro per Knopfdruck erzeugen.
Doch die EZB und die Schweizer Nationalbank waren nicht die einzigen beiden Notenbanken, die das Vertrauen in die Zentralbanken zum Wanken gebracht haben. Weiterlesen

Schweizer Lebensversicherung Zenith Vie SA ist insolvent: Erstes Opfer der Niedrigzinspolitik!

Liebe Leserinnen und Leser,

die gute alte Kapitallebensversicherung ist des Deutschen liebste Altersvorsorge. Auch in Österreich oder der Schweiz erfreuen sich die langfristigen Sparverträge mit einer vorgegaukelten Sicherheit großer Beliebtheit. Ein Wunder ist es nicht, werden diese Lebensversicherungen doch von Banken und Versicherungsvertretern immer als ein „Must Have“ angepriesen und die Verkäufer nutzen die Angst der Kunden vor der Altersarmut als weiteres Verkaufsargument. Im Grunde bezahlt der Kunde horrende versteckte Gebühren an die Versicherungsgesellschaften und der Verkäufer der Versicherung erfreut sich über Jahre hinweg einer nicht unbeträchtlichen Bestandsprovision, die die Versicherung jedes Jahr pünktlich auf das eigene Konto überweist. Genau aus diesem Grund raten Banken und Versicherungsvertreter stets ab, eine Versicherung zu kündigen. Zu groß sei der Schaden für den Kunden, so heißt es oft. Doch im Grunde geht es nur darum, sich die jährliche Bestandsprovision zu sichern!

Am 15.12.2014 eröffnete die Eidgenössische Finanzaufsicht, kurz FINMA, die Insolvenz über den Schweizer Lebensversicherer ZENITH Vie SA. Die Originalmeldung der FINMA finden Sie übrigens hier: Lebensversicherer Zenith Vie SA: FINMA ordnet Bestandesübertragung an und eröffnet Konkurs

Ein Lebensversicherer geht in die Insolvenz? Wie kann das passieren, werden sich nun viele Fragen.

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Arbeitsmarktdaten schüren Angst vor Zinserhöhung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Freitag wurden die jüngsten Arbeitsmarktdaten in den USA veröffentlicht. Es wurden im November 321.000 neue Stellen geschaffen, was über den Erwartungen lag. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,80% und rund 9,1 Millionen US-Amerikaner haben keine Arbeitsstelle.

Der Markt sieht die starken Arbeitsmarktdaten als Signal, dass die US-Notenbank FED nun vielleicht doch früher mit Zinserhöhungen starten könnte. Die nächste Notenbanksitzung der FED steht übrigens am 17.12.2014 an.

Sie kennen die Diskussionen um den US-Arbeitsmarkt. Das eine Lager hat die rosarote Brille auf und kauft die Daten für bare Münze, das andere Lager blickt tiefer und sieht die grundlegenden strukturellen Probleme im US-Arbeitsmarkt. Zu nennen sind hier viele Teilzeitjobs, schlecht bezahlte Jobs und allen voran die stetig fallende „Labor Participation Rate“, also die fallende Anzahl der US-Bürger, die überhaupt noch für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die FED-Chefin Yellen hat in den letzten Ansprachen immer wieder auf diese Probleme hingewiesen und ist somit eigentlich eher im Lager der Realisten zu finden.

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„Schwarzer Freitag“ ohne Folgeausverkauf

Mit dem Goldpreisrutsch unter 1.200 USD am Freitag war es eigentlich schon eine „ausgemachte Sache“, dass Gold am Montag unter 1.180 USD fällt. Trader, Analysten und auch einige Goldexperten sahen geringe Chancen, dass sich Gold über dieser Marke behaupten kann. Auch ich war kritisch und habe zumindest mit einem kurzen Rutsch unter diese wichtige Unterstützung gerechnet.

Doch anscheinend hat Gold das kleine „Chancenfenster“ des übertriebenen Pessimismus (siehe MMW von gestern) genutzt und viele Anleger gestern auf dem falschen Fuß erwischt.

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