Schlagwort-Archiv: #Zinssenkungen

Gold nach Arbeitsmarktdaten unter Beschuss

Erneut waren es die Arbeitsmarktdaten in den USA, die den Goldpreis an einem Freitag deutlich unter Druck brachten. Die neu geschaffenen Stellen lagen bei 295.000 im Februar, erwartet wurden lediglich 235.000 – 240.000 neue Stellen.

Die „großen Spieler“ an der Terminbörse nutzten diese Chance, um den Goldpreis erneut nach unten zu pressen. Die Argumentation war erneut, dass mit dem starken Arbeitsmarkt eine Zinserhöhung der FED im Sommer 2015 sehr wahrscheinlich wird.

An dieser Stelle nochmals mein dringlicher Hinweis:

1. Das Lohnniveau ist nur minimal um 0,03 USD auf 24,78 USD pro Stunde gestiegen: Die erhoffte Lohninflation blieb aus
2. Arbeitsmarktdaten sind ein stark nachlaufender Wirtschaftsindikator
3. Der Anteil des amerikanischen Volkes, welcher am Arbeitsmarkt aktiv teilnimmt (nach Stellen sucht = labor participation rate) ) fällt seit dem Jahre 2000 weiter deutlich ab:

Labor Participation Rate seit 2000 im Sinkflug

Labor Participation Rate seit 2000 im Sinkflug, Quelle: www.zerohedge.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Währungskrieg wird härter: Schweden führt Negativzins ein!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es geht Schlag auf Schlag im international ausgetragenen Währungskrieg.

Wie die Nachrichtenagentur REUTERS soeben mitgeteilt hat, senkt die Schwedische Nationalbank überraschend den Leitzins, führt Negativzinsen ein und verkündete zusätzlich ein Kaufprogramm für Anleihen!

Nach der Schweiz und Dänemark gesellt sich nun auch Schweden zu den Ländern mit einem Negativzins!

Der Goldpreis in der Schwedischen Krone legte um gut 100 Kronen bzw. 1% zu.

Mit den besten Grüßen

Ihr

Hannes Huster

 

 

13 Zinssenkungen, zwei Mega-Entscheidungen und warum Sie diese Aktien dem Gold vorziehen müssen!

Liebe Leserinnen und Leser,

das Thema Währungskrieg ist mit dem gleichnamigen Bestseller von James Rickards Währungskrieg: Der Kampf um die monetäre Weltherrschaft zur Finanzkrise 2008/2009 in die breite Öffentlichkeit gekommen.

Doch bis Ende 2014 schien, mit einigen Ausnahmen wie z.B. Japan, Ruhe einzukehren. Die FED hat ihr Quantitative Easing (QE) eingestellt und will in 2015 vielleicht sogar den ersten Zinsschritt nach oben wagen.

Doch seit dem Entscheid der Schweizer Nationalbank, den Schweizer Franken nicht mehr mit dem Kauf von Euros zu deckeln, ist der Währungskrieg wieder ausgebrochen!
Es war wie eine Initialzündung, die die kleine Schweiz ausgelöst hat.

13 Zinssenkungen und zwei Mega-Entscheidungen in den ersten Tagen des Jahres

Wie Sie alle wissen, hat die EZB im Januar beschlossen, monatlich Anleihen im Gegenwert von 60 Milliarden Euro aufzukaufen, um so für weitere Liquidität an den Märkten zu sorgen. Ein Schritt, der jegliche Versprechungen und Regeln, die bei der Euro-Einführung aufgestellt wurden, gebrochen hat.
Insgesamt wird die EZB bis September 2016 somit 1,08 Billionen Euro per Knopfdruck erzeugen.
Doch die EZB und die Schweizer Nationalbank waren nicht die einzigen beiden Notenbanken, die das Vertrauen in die Zentralbanken zum Wanken gebracht haben. Weiterlesen