Türkei verhökert das Staatsgold: Nächstes legendäres Tief!!!

GOLD – Finale Panikphase erreicht!

Kapitulieren oder nicht? Das ist hier die Frage.

„Immer wenn die Nacht am dunkelsten ist, ist die Dämmerung am nächsten.“

Jedes Mal in solchen Situationen, in der Gold deutlich fällt und man nur noch negative Schlagzeilen liest, ist der untere Wendepunkt meist um die Ecke.

Ich will Sie nicht davon abhalten, alles zu verkaufen. Das ist nicht meine Aufgabe.

Ich kann Ihnen nur sagen, was ich tue und was ich glaube, dass passieren wird.

Die CoT-Daten waren in den vergangenen mehr als 10 Jahren immer ein guter Anhaltspunkt. Wie gesehen, hatten wir bereits per vergangenen Dienstag eine Extremsituation vorliegen. Diese sollte sich nochmals verschärft haben, mit der Bewegung gestern.

Türkei verschleudert Gold!

Dann haben wir aktuell diverse andere Brandherde (Türkei, China, Emerging Markets) und wenn man sich den ganzen Tag so durch die Berichte rund um Gold und Währungen liest, dann ist der Grundtenor aktuell klar: Der US-Dollar ist der King und den muss man jetzt haben.

Wenn meine Recherchen stimmen, dann hat die Türkei 2. Quartal  bereits massiv Gold verkauft.

Ende des 1. Quartals, immer vorausgesetzt die Angaben stimmen, hatte die Türkei noch 582 Tonnen Gold. Ende des Juni waren es nur noch 236 Tonnen Gold:

Entwicklung der türkischen Goldreserven, Quelle: www.tradingeconomics.com

Wenn dies stimmt, dann hat die Türkei ihren Goldschatz bereits per Ende Juni zu großen Teilen (60%) verkauft. Den Rest könnte sie im Juli und August geschmissen haben!

Doch nun überlegen wir einmal. Weiterlesen

Spekulanten wetten mit 23,7 Milliarden USD gegen den Goldpreis!

Liebe Leserinnen und Leser,

Die jüngsten COT-Daten wurden per 07.08.2018 und bei einem Goldpreis von 1.215,40 USD (Fixing London) ermittelt, rund 4 USD tiefer, als zum Stichtag der Vorwoche.

Die COMMERCIALS haben in der Berichtswoche die LONG-Position um 8.949 Kontrakte aufgestockt (positiv) und gleichzeitig die Short-Position 13.360 Kontrakte reduziert (positiv).

Die Netto-Short-Position hat sich somit von -47.918 auf -25.609 Kontrakte nochmals deutlich reduziert (positiv).

Somit liegt die Position nun in der Region von Ende 2015.

Im November/Dezember 2015 wurde ein markanter Tiefpunkt im Goldpreis markiert, dem eine starke Goldpreis-Rallye folgte und eine noch viel stärkere Rallye der Goldminenaktien.

Damals lag das absolute Tief bei der Netto-Short-Position bei -2.911 Kontrakten am 01.12.2015, Gold notierte bei 1.066 USD. In den Wochen darauf stieg Gold auf 1.360 USD.

Entwicklung der Netto-Short-Position der COMMERCIALS vom 15.07.2008 – 07.08.2018: 

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Gehen bei Gold jetzt die letzten Lichter aus?

Liebe Leserinnen und Leser,

der Goldpreis fällt seit mittlerweile zwei Wochen nahezu täglich.

Am 15.06.2018 notierte Gold noch bei 1.306 USD und heute bei unter 1.250 USD.

Gehen bei Gold jetzt die letzten Lichter aus?

 

Goldpreis-Chart 6 Monate; Quelle: www.stockcharts.com

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Saisonalität von Gold und Silber

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

die Saisonalität beschreibt die durchschnittlichen Bewegungen von Märkten, Indizes oder Rohstoffen innerhalb eines Jahres. Es werden die durchschnittlichen Veränderungen über einen bestimmten Zeitraum gemessen, um zu ermitteln, wann ein guter Einstiegszeitpunkt für eine Anlageklasse ist und wann man lieber aussteigen sollte.

Auch für Gold und Silber gibt es saisonale Muster.

Da Gold und auch Silber sehr oft Ende Juni bzw. Anfang Juli ein Tief markieren, heute einmal ein Überblick für Sie zu den saisonalen Trends der beiden Edelmetalle.

Gold 45 Jahre

Beginnen wir mit der längsten Zeitreihe über die vergangenen 45 Jahre.  Weiterlesen

GOLDWOCHE 22.06.2018: Übernahmetätigkeit zieht an – Trump bremst Rohstoffe aus

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die vergangenen Handelstage waren von politischen Entscheidungen bestimmt. Allen voran reagierten die Märkte verunsichert auf die Trump´schen Strafzölle in Richtung China.

Als Trump am vergangenen Freitag weitere Zölle auf Waren im Wert von rund 200 Milliarden USD verkündet hat, knickten nicht nur die Rohstoffpreise auf breiter Front ein, sondern auch Gold, die Aktienmärkte und der chinesische Yuan.

Bevor wir aber auf diese Bewegungen eingehen, würde ich gerne einen Blick auf die Wirklichkeit werfen, die leider in vielen Berichterstattungen zu kurz kommt.

Es gab glaube ich noch nie einen US-Präsidenten, der von unseren und den heimischen Medien derart angegriffen wurde. Eigentlich wird alles, was Trump sagt und tut, nur negativ kommentiert.

Wenn wir uns dann aber einmal in Ruhe mit den Fakten beschäftigen, dann sieht die Welt schon ein bisschen anders aus. So auch bei dem großen Thema Handelskrieg und Strafzölle.

Wie wir in der folgenden Grafik sehen können, ist China das Land, mit den bislang höchsten Einfuhrzöllen. Im Jahre 2016 lagen diese im Schnitt bei 9,92%.

Selbst die EU, die sich derzeit gerne als Opfer darstellt, erhob zuletzt Einfuhrzölle in Höhe von durchschnittlich 5,16%.

Das Schlusslicht waren bislang die Vereinigten Staaten. Lediglich 3,48% wurden durchschnittlich an Zoll für die Einfuhr von Waren verlangt. 

Was Präsident Trump nun in die Wege geleitet hat, ist also eine Angleichung der Einfuhrzölle, wie sie China oder auch die EU schon lange einkassiert.

Durchschnittliche Einfuhrzölle von China, der EU und den USA in 2016; Quelle: https://www.srf.ch/news/wirtschaft/importzoelle-im-vergleich-trump-hat-nicht-ganz-unrecht

Rohstoffe reagieren empfindlich

Der Freitag (15.06.2018) war ein dunkelroter Tag im Rohstoffsektor. Just mit der Ankündigung der Einfuhrzölle rutschten die Rohstoffpreise in den Keller. Die Begründung für den Einbruch ist ein zu erwartender Rückgang im Welthandel. Weiterlesen