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Schweizer schmettern Gold-Initative ab – klares Bekenntnis zum Papiergeldsystem

Liebe Leserinnen und Leser,

noch liegt das offizielle Endergebnis nicht vor, doch alle bisherigen Auswertungen zeigen ein klares NEIN des Schweizer Volkes zur Gold-Initiative. Insgesamt wurden alle in der ECOPOP zur Abstimmung gestellten Fragen mehrheitlich abgelehnt.

Die massive Werbekampagne der Gegner hat also ihre Wirkung nicht verfehlt. Bis zu 30mal höher soll das Werbebudget der Gegner gewesen sein, vertraut man auf die heutigen Stellungnahmen. Das große Argument, ein starker oder noch stärkerer Schweizer Franken, würde die Wirtschaft der Schweiz „killen“, hat gezogen.

Dieses Märchen hält sich seit Jahren im Markt, egal ob in der Schweiz oder in Deutschland. Ohne in dem heutigen Artikel die großen Vorteile einer starken Währung herausheben zu wollen, stelle ich nur eine Frage: „Wie war es Deutschland möglich, mit einer starken D-Mark Exportweltmeister zu werden?“ Gemäß der Angst-Mache in der Schweiz oder auch in Deutschland (ein Euro-Austritt würde die Wirtschaft der Deutschen zum Erliegen bringen), wäre Deutschland mit der D-Mark nie in der Lage gewesen, mit einer starken Währung weltweit zur stärksten Exportnation aufzusteigen. In einem späteren Artikel werde ich die Vorteile einer starken Währung konkret aufzeigen und die Möglichkeiten, die sich ein Land mit einer solchen Währung schaffen könnte.

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Schweizer Goldreferendum 30.11.2014

Liebe Leserinnen und Leser,

Wie Sie wissen, findet am Sonntag die Volksabstimmung der Schweiz statt und unter anderem haben die Schweizer Bürger das Recht, über die künftige Politik der SNB (Schweizer Nationalbank) mitzubestimmen. Die Schweizer Gold-Initiative fordert, dass die SNB mindestens 20% der Währungsreserven in Gold halten soll, dieses auch behalten muss und das Gold soll in heimischen Tresoren verwahrt werden.

Aktuell hält die Schweiz rund 8% der Währungsreserven in Gold. Ein JA würde bedeuten, dass die SNB in den nächsten Monaten und Jahren rund 1.500 Tonnen zukaufen müsste, was in etwa einer halben Jahresproduktion der Goldminen entsprechen würde.

Die große Frage ist, wie wird sich die Entscheidung der Schweizer am Sonntag auf den Goldmarkt auswirken. Die jüngsten Umfragen zeigen keine klare Mehrheit, weder für die Befürworter, noch für die Gegner. Die jüngste Schätzung vom GFS Bern zeigt eine Zustimmung von 39% und 56% wollen eher dagegen stimmen.

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