Archiv des Autors: Hannes Huster

Über Hannes Huster

Hannes Huster, Inhaber DER GOLDREPORT

Mein Vortrag auf der Edelmetallmesse in München

Liebe Leserinnen und Leser,

auch in diesem Jahr war ich wieder Redner auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse in München. Ich habe diesmal meinen Vortrag direkt aufzeichnen lassen, anstatt ihn nachträglich nochmals für alle, die es nicht nach München geschafft haben, neu zu besprechen.

In diesem Jahr geht es um die 180-Grad-Wende der US-Notenbank FED bei der Geldpolitik und welche Auswirkungen diese Richtungsänderung auf Gold haben wird.

Seit dem 15.10.2019 kauft die FED ja auch wieder US-Anleihen im Markt. Auch wenn die FED sich weigert, dies als neues „Quantitativ Easing“ zu bezeichnen, sehen wir bei der FED-Bilanz bereits deutliche Sprünge nach oben.

Im Vortrag geht es auch mal wieder im das Dauerthema des Handelskrieges zwischen den USA und China und dessen Einfluss auf die Rohstoffpreise oder besser gesagt auf die Stimmung für diese.

Abschließend ein Blick auf die aktuelle Situation bei den Goldaktien.

Nachfolgend finden Sie meinen Vortrag in voller Länge und ich würde mich über einen „Daumen nach oben“ sehr freuen.

Mit den besten Grüßen

Ihr

Hannes Huster

Gestern ganz wichtiger Tag!

Gestern war ein ganz wichtiger und vielleicht entscheidender Tag für die Goldaktien. Der gesamte Sektor zeigte Stärke und es kam nach vielen Wochen der Tristesse wieder „Leben in die Bude“.

Der GDX (Goldaktien-ETF) zog über das letzte kleine Hoch, was andeuten könnte, dass sich die Formation nun nach oben auflöst:

Ein vergleichbares Chartbild beim HUI:

Die von vielen technischen Anlegern ausgemachte Schulter-Kopf-Schulter-Formation beim Goldpreis und auch bein den wichtigen Goldaktien-Indizes scheint sich nicht zu bestätigen.

Short-Squeeze?

Aktuell sind viele Trader und Spekulanten mit hohen Short-Positionen im Goldaktien-Sektor engagiert. Bestätigt sich der Ausbruch aus der Konsolidierung, dann müssen diese Shorts eingedeckt werden.

Starke Berichtssaison

Die Berichtssaison bei den Goldminen läuft auf Hochtouren und bislang konnten viele Produzenten mit starken Ergebnissen aufwarten. Das hatte ich exakt so erwartet, da der durchschnittliche Goldpreis, den die Minen im 3. Quartal erzielt haben, im Schnitt 120 – 150 USD höher lag, als zuvor.

Jetzt Probelesen

Starke Charts

Seit September konsolidierte der komplette Sektor der Goldminen, obwohl sich Gold eigentlich bravourös im Bereich von 1.500 USD gefestigt hat. Einige der Produzenten konnten sich recht ordentlich um die Hochs halten, andere haben 20% – 30% korrigiert.

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Edelmetallmesse in München: Freikarten sichern!

Die Edelmetallmesse in München findet dieses Jahr am 08. und 09. November (Freitag und Samstag) statt.

Wie schon in den vergangenen Jahren findet die Veranstaltung im MVG Museum in München statt.

Noch können Sie sich Freikarten sichern, doch diese Option wird bald enden. Daher sollten Sie schnell sein und sich noch heute für die Messe anmelden:

FREIKARTEN FÜR DIE EDELMETALLMESSE 2019

Mein Vortrag wird am Samstag um 12:40 Uhr auf der vorderen Bühne nahe dem Haupteingang stattfinden. Wie immer ein bunter Mix zu den Themen Gold, Silber, Rohstoffe und natürlich den entsprechenden Aktien in diesem Sektor.

Ihr freue mich auf Ihr Kommen.

Beste Grüße

Hannes Huster

Alle Zutaten für eine neue Gold-Hausse

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Goldpreis notiert bei über 1.500 USD je Feinunze und von dem starken Einbruch, den so viele Marktteilnehmer prognostiziert haben, ist bislang nichts zu sehen.

Gold setzte sich vom Verlaufshoch etwas nach unten, doch selbst die teilweise verwirrenden Aussagen in der FED-Sitzung der vergangenen Woche, konnten den Goldpreis nicht wirklich aus seinem Aufwärtstrend reißen.

Gerade in den vergangenen ein bis zwei Wochen lese ich wieder mehr und mehr negative Artikel zum Gold und dennoch will es nicht nach unten.

Es ist im höchsten Maße spannend zu sehen, was eine lange Baisse, wie wir sie beim Goldpreis von 2011 bis 2016 gesehen haben, mit der Psychologie der Anleger anstellen kann.
Nach einer langen Leidensphase von 5-6 Jahre, im Grunde von fast 8 Jahren (2011 – 2019), haben sich zuletzt selbst die alten Gold-Gurus vom Gold abgewandt. Jüngst las ich bei einem bekannten Autor, der sich noch in der Hausse-Phase der Edelmetalle mit neuen Kurszielen nach oben überschlagen hat, man soll alle Goldaktien verkaufen, ja selbst physisches Silber sollte man schnellstmöglich loswerden. Stattdessen sollte man jetzt auf fallende Edelmetallpreise mit Optionen setzen.

Eine alte Börsenweisheit lautet: Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie.

Die Baisse, die haben wir im Goldmarkt und bei den Goldaktien wahrlich gesehen. Der AMEX GOLD BUGS INDEX hatte sein Hoch im September 2011 bei rund 660 Punkten markiert. Von da an ging es bergab und zwar auf unter 100 Punkte Ende 2015/Anfang 2016.

Ein Einbruch des AMEX GOLD BUGS INDEX von 85% innerhalb von rund 4 Jahren darf getrost als Baisse bezeichnet werden.

Das kurze Aufbäumen der Goldaktien von Anfang 2016 bis in den Spätsommer hinein führte den Index zurück auf fast 300 Punkte, doch dann erfolgte ein nächster Abverkauf.

Nun steigen die Goldaktien seit Anfang September 2018, setzen sich im Mai nochmals auf ein höheres Tief und seitdem sehen wir weitere Kurszuwächse.

AMEX GOLD BUGS INDEX, 10 Jahre, monatlich

Im Gegensatz zur Bewegung in 2016, in der sehr schnell viele Anleger auf den Zug aufgesprungen sind, halten sich nun die meisten Anleger zurück. Sie trauen dem Braten nicht, was man mit allgemein vorherrschender Skepsis bezeichnen darf.

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Rohstoff-Aktien so günstig wie seit 100 Jahren nicht mehr

Bevor wir uns heute etwas mehr mit dem Thema Rohstoffe, Rohstoffpreise und den Rohstoff-Aktien beschäftigen, zunächst einmal ein Blick auf Gold und die Goldaktien.

Der Goldpreis notierte exakt vor einer Woche bei 1.560 USD. Es war der vierte und bislang letzte Versuch, die Gewinnserie nach oben fortzusetzen.

Anschließend kam es zu stärkeren Gewinnmitnahmen und der Goldpreis tauchte auf unter 1.500 USD ab. Vom Hoch ein Verlust von rund 60 USD, was gerade einmal 4,50% entspricht.

Dezember 2019 Future-Kontrakt

Stimmung dreht in wenigen Tagen

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell die Stimmung im Goldsektor drehen kann.
Mitte vergangener Woche war die Stimmung noch gut und Anleger waren in den Wochen zuvor bereit, die kleineren Schwächen als Kaufchancen zu nutzen.

Doch nach drei oder vier schwachen Tagen, mit einem Verlust von rund 60$, haben viele Anleger schon wieder „die Hosen voll“ und das Ende des „Goldbullen“ wird ausgerufen.

Eine derartige Stimmungsschwankung findet man wohl in keinem anderen Sektor. Steigen die Standardaktienmärkte drei Monate am Stück, dann werden schärfere Rücksetzer als willkommene Kaufchance und gesunde Korrektur gesehen.

Beim Gold ist jeder schärferer Rücksetzer sofort „das Ende“.

Beachtenswert ist aus meiner Sicht die Bewegung bei einigen der Goldproduzenten. Nachdem die letzte Bewegung von etwa 1.500 USD auf 1.550 USD überhaupt nicht mehr mitgemacht wurde, kamen sie in der Bewegung von 1.550 USD auf 1.500 USD deutlich unter Druck. Fundamental hat sich relativ wenig geändert. Schauen wir deshalb einmal auf das 2. Quartal und das laufende Quartal.

Im 2. Quartal, für das die Produzenten die Zahlen vorgelegt haben, hatten wir einen durchschnittlichen Goldpreis von 1.310 USD:

Im laufenden Quartal haben wir einen mittleren Goldpreis von 1.438,80 USD (gleitender Durchschnitt der vergangenen 70 Tage, 01.07.2019 – 10.09.2019):

So kann man für die nächsten Quartalszahlen im Schnitt sicherlich mit einer höheren Marge von 100 USD, vielleicht 120 USD kalkulieren.

Jetzt Probelesen

Der Hebel der Goldproduzenten sieht dann folgendermaßen aus.

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