Archiv der Kategorie: Geldanlage

Goldpreis zieht an: Günstige Unzen im Boden werden rar

Liebe Leserinnen und Leser,

der Goldpreis zog gestern erstmals seit 2013 auf Schlusskursbasis über die Marke von 1.600 USD je Feinunze. Trotz eines sehr starken US-Dollars und wenige medialer Aufmerksamkeit gelang dieser Anstieg.

Ich denke die nächsten 24-48 Stunden werden zeigen, ob dieser Ausbruch bereits nachhaltig ist oder ob es nochmals zu einem Rücksetzer kommt.

Goldproduzenten können profitabel arbeiten

Fakt ist, dass das Gros der Goldproduzenten bei einem Goldpreis im Bereich von >1.500 USD profitabel arbeiten kann. So haben die Goldproduzenten in unserem Wachstumsdepot (+32,71% in 2019) All-In-Kosten im Bereich von 870 bis 1.125 USD. Eine ordentliche Marge, die auch Investitionen zulässt, ist somit gewährleistet.

Doch vielen der großen Goldproduzenten gehen über die nächsten 10 Jahre Großteile ihrer Produktion „flöten“.

Die Produzenten müssen hier aktiv werden, nachdem sie sich in der Zeit, als der Goldpreis schwach war, zu wenig getraut haben. Es gab sicherlich die eine oder andere Übernahme im Goldsektor, doch im Nachhinein waren 80-90% der Produzenten zu vorsichtig. Zu groß war die Angst der CEO´s, dass der Goldpreis nochmals nach unten abtauch und sie eine Fehlinvestition tätigen.

Nun kommen die Führungskräfte mit dem steigenden Goldpreis so langsam aber sicher unter Zugzwang.

Nachfolgend sehen Sie eine spannende Grafik. Es wurde untersucht, wie sich die Produktion der größten 10 Goldproduzenten in den nächsten 10 Jahren auf Basis der vorhandenen Projekte verändern werden.

Der Trend ist eindeutig. Jeder der untersuchten Produzenten wird in den kommenden 10 Jahren mit einer fallenden Produktion zu kämpfen haben, wenn Sie nicht aktiv werden, sprich im Markt andere Goldprojekte zukaufen:

Während sich BARRICK und NEWMONT mit einem voraussichtlichen Rückgang von knapp 20% noch recht gut behaupten können, drohen bei anderen Produzenten wie KINROSS, AGNICO EAGLE oder ANGLOGOLD ein potentieller Verlust von bis zu 60% der aktuellen Produktionsleistung.

Von diesem Standpunkt aus betrachtet, müssen die Produzenten in den nächsten Monaten handeln. Um ein neues Projekt in Produktion zu bringen, vergehen für den Bau und die Genehmigungen oft viele Jahre. Von daher ist es allerhöchste Eisenbahn, schnell zu handeln.

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Goldprojekte für 10 USD je Unze Gold im Boden??

Vor rund drei Wochen haben wir deshalb zwei sehr spannende Gold-Explorationsunternehmen in unser Wachstumsdepot gekauft, die bereits auf nennenswerte Ressourcen sitzen.

So zum Beispiel ein Unternehmen mit einem 1,2 Millionen Unzen Goldprojekt in Australien. Australien gilt weiterhin als „the place to be“ für Gold- und Rohstoffunternehmen, besonders wenn es um die Genehmigungen für neue Projekte geht.

Sehr spannend ist die Bewertung dieser, vom Markt noch übersehenen, Firma. Für die 1,2 Millionen Unzen Gold im Boden zahlt man aktuell gerade einmal 12 Millionen USD. Dies bedeutet, dass wir eine Unze Gold im Boden für extrem günstige 10 USD kaufen können und dies in einem sicheren Land wie Australien!

Vergleichbare Unternehmen wurden zuletzt auf Bewertungsniveaus von rund 50 USD je Unze übernommen!

Zuletzt sind bei dieser Firma einige interessante „Hintermänner“ eingestiegen, die meinen Lesern in den vergangenen Jahren schon zweimal enorme Gewinne beschert haben.

Die letzte Aktie, die diese smarten Investment-Profis gekauft haben, hat uns über 200% Gewinn in weniger als 12 Monaten eingebracht!

Knapp 3 Millionen Unzen für Kleingeld

Die zweite Aktie, die wir gekauft haben, sitzt auf einem sehr großen Goldprojekt mit fast 3 Millionen Unzen Gold. Das Unternehmen bohrt aktuell diverse neue Zonen außerhalb der bekannten Vorkommen und bislang traf die Firma überall auf weitere Goldvorkommen.

Auch hier können wir noch zu extrem günstigen Bewertungsniveaus einsteigen. Eine Unze Gold im Boden kostet aktuell gerade einmal 8 USD!!

Selbst in den schwächsten Marktphasen waren Bewertungen von rund 10 USD immer geniale Kaufgelegenheit. Eigentlich müsste man meinen, dass es diese Perlen nicht mehr gibt, doch wir haben sie gefunden.

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Broker sieht Vervielfachung

Vor einigen Wochen haben zwei namhafte Rohstoff-Analysten die Aktie erstmals in ihr Research-Universum aufgenommen. Bei einem Kurs von 0,16 AUD sehen die australischen Investmentanalysten einen Kurs von 0,60 AUD als möglich an.

Aktuell notiert die Aktie noch unter 0,20 AUD, die Frage wird nur sein, wie lange man noch so günstig kaufen kann!

Genau diese Aktien werden es sein, die in einem soliden Goldpreisumfeld überdurchschnittlich profitieren und vielleicht sogar Ziel einer Übernahme werden.

Fazit:

Obwohl sich der Goldpreis in den vergangenen Monaten sehr gut entwickelt hat, werden die Goldunternehmen meist noch sehr moderat bewertet. In den Junior-Sektor kommt so langsam etwas Schwung, doch ich denke wir stehen hier erst am Anfang eines viel größeren Aufschwungs.

So lange Bewertungen wie 10 USD für eine Unze im Boden noch am Markt zu haben sind, sollte man zuschlagen. Selbst die besten Goldproduzenten haben höhere Entdeckungskosten je Unze, meist liegen diese deutlich über 30 USD.

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Mit den besten Grüßen

Ihr

Hannes Huster

Goldpreis: Nullzins-Virus statt Corona-Virus?

Das neue Jahr ist schon wieder einige Tage alt und der Goldpreis zeigte bislang eine ordentliche Aufwärtsdynamik in 2020. Jüngst liest man immer wieder Kommentare, die den Irankonflikt oder nun den Corona-Virus für den Anstieg verantwortlich machen.

Der Goldpreisanstieg begann aber bereits Ende November, weit vor den oben angeführten Ereignissen. Der Iran-Konflikt führte nur zu einer kurzen Beschleunigung des Aufwärtstrends, doch derartige politisch getriebene Goldpreisanstiege sind nie von Dauer.

Es sind also andere Gründe, die Gold zuletzt wieder deutlich nach oben katapultieren.

Wichtige Taktgeber für den Goldpreis sind die Renditen (Zinsen) und die Inflationserwartungen, die letztendlich den vom Markt zu erwartenden Real-Zins widerspiegeln.

Was wir in den vergangenen Tagen und Wochen in den Märkten sehen, sind stagnierende bis fallende US-Renditen. So notiert die aktuelle Rendite für die 10-jährigen US-Staatsanleihen bei gerade einmal 1,68%. Jegliche Inflation über dieser Marke führt zu einem negativen Realzins auf die Sicht von 10 (!) Jahren.

Die Marktteilnehmer gehen daher zuletzt wieder verstärkt in die „inflationsgeschützten“ bzw. in die inflationsgekoppelten Anleihen, die so genannten TIPS. Die Verzinsung dieser Anleihen orientiert sich am Verbraucherpreisindex. So erhalten die Besitzer solcher Papiere höhere Zinsen, sobald die Inflation anzieht.

Im folgenden Chart sehen Sie oben die Entwicklung des iShares TIPS ETF, darunter die Goldpreisentwicklung im US-Dollar und unten die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen:

Die Bewegung ist interessant, da die Märkte bis vor einigen Tagen ein stabiles Zinsniveau für die nächsten Monate eingepreist haben. Doch jüngst verschiebt sich die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer eher in Richtung einer früheren Zinssenkung.

Noch vor einem Monat ging die Mehrheit der Marktteilnehmer davon aus, dass die US-Notenbank FED die Leitzinsen bis mindestens Dezember 2020 auf dem aktuellen Niveau halten wird. Erst dann rechneten die meisten mit einer Zinssenkung um 0,25% Basispunkte.

Mittlerweile ist man sich da nicht mehr ganz so sicher. Gemäß dem FED-WATCH-TOOL sehen nun bereits über 38% eine Zinssenkung im September als wahrscheinlich an. Auf eine noch frühere Leitzinssenkung im Juni bzw. Juli setzen aktuell 30 – 35% der Profi-Anleger.

CoT-Daten sorgen für Zurückhaltung

Die Terminmarkt-Positionen im Gold (und auch im Silber) sorgen aber seit vielen Wochen bei den Anlegern für Sorgenfalten auf der Stirn.

Bereits Ende Dezember hatten die COMMERCIALS eine Rekord-Netto-Short-Position im Gold aufgebaut, was in den vergangenen Jahren immer ein Warnsignal dargestellt hat.

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Mein Vortrag auf der Edelmetallmesse in München

Liebe Leserinnen und Leser,

auch in diesem Jahr war ich wieder Redner auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse in München. Ich habe diesmal meinen Vortrag direkt aufzeichnen lassen, anstatt ihn nachträglich nochmals für alle, die es nicht nach München geschafft haben, neu zu besprechen.

In diesem Jahr geht es um die 180-Grad-Wende der US-Notenbank FED bei der Geldpolitik und welche Auswirkungen diese Richtungsänderung auf Gold haben wird.

Seit dem 15.10.2019 kauft die FED ja auch wieder US-Anleihen im Markt. Auch wenn die FED sich weigert, dies als neues „Quantitativ Easing“ zu bezeichnen, sehen wir bei der FED-Bilanz bereits deutliche Sprünge nach oben.

Im Vortrag geht es auch mal wieder im das Dauerthema des Handelskrieges zwischen den USA und China und dessen Einfluss auf die Rohstoffpreise oder besser gesagt auf die Stimmung für diese.

Abschließend ein Blick auf die aktuelle Situation bei den Goldaktien.

Nachfolgend finden Sie meinen Vortrag in voller Länge und ich würde mich über einen „Daumen nach oben“ sehr freuen.

Mit den besten Grüßen

Ihr

Hannes Huster

Gestern ganz wichtiger Tag!

Gestern war ein ganz wichtiger und vielleicht entscheidender Tag für die Goldaktien. Der gesamte Sektor zeigte Stärke und es kam nach vielen Wochen der Tristesse wieder „Leben in die Bude“.

Der GDX (Goldaktien-ETF) zog über das letzte kleine Hoch, was andeuten könnte, dass sich die Formation nun nach oben auflöst:

Ein vergleichbares Chartbild beim HUI:

Die von vielen technischen Anlegern ausgemachte Schulter-Kopf-Schulter-Formation beim Goldpreis und auch bein den wichtigen Goldaktien-Indizes scheint sich nicht zu bestätigen.

Short-Squeeze?

Aktuell sind viele Trader und Spekulanten mit hohen Short-Positionen im Goldaktien-Sektor engagiert. Bestätigt sich der Ausbruch aus der Konsolidierung, dann müssen diese Shorts eingedeckt werden.

Starke Berichtssaison

Die Berichtssaison bei den Goldminen läuft auf Hochtouren und bislang konnten viele Produzenten mit starken Ergebnissen aufwarten. Das hatte ich exakt so erwartet, da der durchschnittliche Goldpreis, den die Minen im 3. Quartal erzielt haben, im Schnitt 120 – 150 USD höher lag, als zuvor.

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Starke Charts

Seit September konsolidierte der komplette Sektor der Goldminen, obwohl sich Gold eigentlich bravourös im Bereich von 1.500 USD gefestigt hat. Einige der Produzenten konnten sich recht ordentlich um die Hochs halten, andere haben 20% – 30% korrigiert.

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Alle Zutaten für eine neue Gold-Hausse

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Goldpreis notiert bei über 1.500 USD je Feinunze und von dem starken Einbruch, den so viele Marktteilnehmer prognostiziert haben, ist bislang nichts zu sehen.

Gold setzte sich vom Verlaufshoch etwas nach unten, doch selbst die teilweise verwirrenden Aussagen in der FED-Sitzung der vergangenen Woche, konnten den Goldpreis nicht wirklich aus seinem Aufwärtstrend reißen.

Gerade in den vergangenen ein bis zwei Wochen lese ich wieder mehr und mehr negative Artikel zum Gold und dennoch will es nicht nach unten.

Es ist im höchsten Maße spannend zu sehen, was eine lange Baisse, wie wir sie beim Goldpreis von 2011 bis 2016 gesehen haben, mit der Psychologie der Anleger anstellen kann.
Nach einer langen Leidensphase von 5-6 Jahre, im Grunde von fast 8 Jahren (2011 – 2019), haben sich zuletzt selbst die alten Gold-Gurus vom Gold abgewandt. Jüngst las ich bei einem bekannten Autor, der sich noch in der Hausse-Phase der Edelmetalle mit neuen Kurszielen nach oben überschlagen hat, man soll alle Goldaktien verkaufen, ja selbst physisches Silber sollte man schnellstmöglich loswerden. Stattdessen sollte man jetzt auf fallende Edelmetallpreise mit Optionen setzen.

Eine alte Börsenweisheit lautet: Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie.

Die Baisse, die haben wir im Goldmarkt und bei den Goldaktien wahrlich gesehen. Der AMEX GOLD BUGS INDEX hatte sein Hoch im September 2011 bei rund 660 Punkten markiert. Von da an ging es bergab und zwar auf unter 100 Punkte Ende 2015/Anfang 2016.

Ein Einbruch des AMEX GOLD BUGS INDEX von 85% innerhalb von rund 4 Jahren darf getrost als Baisse bezeichnet werden.

Das kurze Aufbäumen der Goldaktien von Anfang 2016 bis in den Spätsommer hinein führte den Index zurück auf fast 300 Punkte, doch dann erfolgte ein nächster Abverkauf.

Nun steigen die Goldaktien seit Anfang September 2018, setzen sich im Mai nochmals auf ein höheres Tief und seitdem sehen wir weitere Kurszuwächse.

AMEX GOLD BUGS INDEX, 10 Jahre, monatlich

Im Gegensatz zur Bewegung in 2016, in der sehr schnell viele Anleger auf den Zug aufgesprungen sind, halten sich nun die meisten Anleger zurück. Sie trauen dem Braten nicht, was man mit allgemein vorherrschender Skepsis bezeichnen darf.

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