Liebe Leserinnen, liebe Leser,

seit Jahren kämpfen die Notenbanken darum, die Inflation nach oben zu bringen. Während das in den Asset-Klassen (Vermögenswerten) schon ganz gut geklappt hat (Aktien, Immobilien), hinkt die offizielle Inflation aber seit Jahren den Zielen hinterher.

Interessant ist auch, dass sich schon einige der Marktteilnehmer überhaupt nicht mehr mit diesem Thema auseinandersetzen wollen. Der Grundgedanke ist, dass in einer vernetzten Welt mit weltweiten Lieferketten, keine Inflation mehr aufkommen kann. Im April 2020 titelte die Bloomberg-Businessweek: Is Inflation dead?

Die Inflation wurde als Dinosaurier dargestellt, was dem Leser vermitteln soll, dass auch die Inflation ausgestorben ist.

An der Börse spricht man in diesem Fall von einem „Titelblatt-Indikator“, der meist wichtige Trendwenden am Ende von langen Zyklen markiert! 

Ob das so ist, wollen wir uns heute einmal ansehen.

Die Schulden sind weltweit auf allen Ebenen ausgeufert und nur eine stark steigende Inflation wäre der Rettungsanker, um die Schulden weg zu inflationieren.

Die offiziellen Zahlen zeigen uns an, dass alles im Rahmen liegt. So stieg die Inflation in den USA im Dezember von 1,20% auf 1,40% an, noch weit vom Zielbereich der FED entfernt.

Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen liegt aktuell bei 1,13%. Somit ist der Realzins auf 10 Jahre gesehen mit 0,27% im negativen Bereich. Würden diese Parameter für 10 Jahre gleich bleiben, verlieren Käufer von Staatsanleihen also in zehn Jahren 2,70% ihres Geldes.

Nun lassen Sie uns einmal auf einige Rohstoffe und Nahrungsmittel blicken.

Der Preis für Mais lag im April bei 309 USD und aktuell bei 517 USD. Noch nie lag der Maispreis in den vergangenen 5 Jahre höher als heute und die Preise sind seit April um 67% gestiegen:

 

Oder Sojabohnen. Im April bei 818 USD, heute bei 1.420 USD (+73,60%):

Auch der Preis für Weizen zog in den vergangenen Monaten deutlich nach oben. Im April bei 418,50 USD, heute bei 665 USD (+59%):

Alle drei Nahrungsmittel sahen massive Preissteigerungen in den vergangenen Monaten, teilweise haben sich die Preise um 70% nach oben bewegt und alles ist so teuer wie schon seit 5 Jahren nicht mehr.

Heute Morgen habe ich mit einem guten Freund telefoniert, der Stahleinkäufer bei einer sehr großen Firma in Deutschland ist.

Im vergangenen Jahr hat er noch Stahlbleche für 450 Euro je Tonne gekauft, der Tagespreis in dieser Woche lag bei 850 Euro je Tonne.

Andere Bleche lagen im November 2020 noch bei 500 Euro im Einkauft, heute bei 620 – 670 Euro (+25% in 6 Wochen!)

Das sind Preissteigerungen in einem selten dagewesenen Ausmaß.

Die genannten Preise sind die Einkaufspreise für Unternehmen, die dann den Stahl, den Weizen, den Mais oder die Sojabohnen noch weiterverarbeiten.

Wir sehen hier also massive Preissteigerungen im zweitstelligen Prozentbereich und diese werden erst noch an die Kunden weitergegeben!

Wenn wir uns dann wieder von der Praxis in die Theorie begeben, sehen wir einen CRB-Rohstoffindex, der zwar 75% vom Tief gestiegen ist, aber noch über 60% vom Hoch entfernt liegt. Interessant auch, dass das Tief ziemlich exakt mit dem eingangs erwähnten „Titelblatt-Indikator“ einherging. 

Fazit:

Ich erkenne massive inflationäre Tendenzen, die vom Markt noch nicht richtig eingepreist werden.

Die Preissteigerungen bei den Lebensmitteln sind massiv und wir wissen, dass derartige Bewegungen in den schwächer aufgestellten Ländern oft zu massiven Verwerfungen führen können.

Die offiziellen Inflationsdaten sind meist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt werden.

In Deutschland z.B. werden unsinnige Warenkörbe zur Ermittlung der Inflation hergenommen, die realitätsfremd sind.

In der Realität spielt sich gerade etwas ab, was wir seit vielen Jahren so nicht gesehen haben.

Die Preise schießen nach oben und die Einkäufer sehen sich massiven Preissteigerungen ausgesetzt.

Es wird einige Wochen oder Monate dauern, bis diese Preissteigerungen beim Endverbraucher ankommen.

Doch die Frage ist nicht, ob diese ankommen, sondern nur wann!

Gold bietet seit Jahrhunderten einen exzellenten Schutz vor Geldentwertung und Inflation. Doch der Goldpreis reagiert noch nicht auf das, was sich im Hintergrund abzeichnet. Dies bietet Chancen, die man als vorausschauender Anleger nutzen sollte.

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Mit den besten Grüßen

Ihr

Hannes Huster

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