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Das Helikopter-Geld kommt

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein zusätzliches Update zu späterer Stunde von mir.

Der Goldpreis macht sich heute gut, noch besser die Goldaktien. Wir sehen Pluszeichen auf breiter Front. Der GDXJ zum Beispiel mit über 10% Plus.

Weshalb ich mich aber melde, hat einen anderen Grund.

Soeben wurde auf einer Pressekonferenz in den USA das beschlossen, was vor Jahren noch undenkbar war, das Helikopter-Geld.

Finanzminister der USA, Steve Mnuchin, gab zusammen mit Donald Trump bekannt, dass man die Aussetzung der Steuerzahlungen plant (6-8 Monate). Zusätzlich will man Schecks an die Menschen schicken und das umgehend.

Meine Damen, meine Herren, das ist der Anfang des Helikopter-Geldes. Sinnbildlich ist damit gemeint, dass Helikopter über das Land fliegen und Geld verteilen. Früher eine Theorie, die nun Wirklichkeit zu werden scheint.

Es fehlen genaue Details, doch diese Ankündigung ist mehr als bemerkenswert.

Gold und Goldaktien

Die Goldaktien zogen bereits vorher gut an und wir sehen schöne Erholungen. Dennoch würde ich etwas vorsichtig bleiben, da mir der Anstieg in den vergangenen zwei Tagen etwas schnell ging. Vielleicht kommt nochmals ein Rücksetzer. Es ist schwer zu sagen in diesen Tagen was passiert, die Lage ändert sich stündlich.

Zudem können die Trader hier ein Spielfeld nutzen, das einmalig ist. Die Volatilitäten sind so in diesem Maße noch nie dagewesen.

Jedoch tritt genau das in Kraft, was ich seit Wochen sage. Nicht nur Notenbanken greifen zu nie dagewesenen Maßnahmen, sondern alle Länder weltweit. Es wird Geld verteilt, um die Menschen zu versorgen.

Das einmalige finanzielle Experiment mit Nullzins und QE geht nun in die nächste, vermutlich finale Phase über. Wer in diesen Zeiten keine Hard-Assets, also Sachwerte hat, wird verloren sein.

Am Ende stellen Regierungen und Notenbanken vermutlich fest, dass man es aufgrund von CORONA deutlich übertrieben hat und nimmt dann diesen Virus her, um das Finanzsystem neu aufzustellen. Geldwerte sind hier aus meiner Sicht keine Alternative zu Gold, Silber, Rohstoffen, Rohstoffaktien oder Aktien generell.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

Beste Grüße

Ihr

Hannes Huster

Goldpreis: Bereiten Sie sich auf das Unvorstellbare vor!

Liebe Leserinnen und Leser, das erste Quartal im neuen Jahr neigt sich dem Ende und der Goldpreis war für viele Anleger sicherlich die Überraschung in 2016. Nach einem, in 2011 einsetzenden Bärenmarkt, hat der Goldpreis vom Hoch bis zum Tief 45% verloren. Die Gold-Bugs mussten Hohn und Spott ertragen. Dem jüngsten Anstieg von rund 1.045 USD auf aktuell 1.230 USD trauen auch nur wenige Anleger über den Weg. De facto haben sich viele institutionelle und private Anleger nahezu komplett aus dem Goldmarkt verabschiedet. Zu lange hielt die Korrektur an und die Nerven, einen derart langen Bärenmarkt durchzustehen, haben die Wenigsten. Damals und heute Ich erinnere mich sehr gut an den August letzten Jahres. Das Handelsblatt titelte: „Sal. Oppenheim wirft Gold aus Kundendepots –  Gold hat als „sicherer Hafen“ ausgedient.“ Die Meldung kam bei einem Goldpreis von knapp unter 1.100 US-Dollar:
Goldpreisverlauf mit Verkaufsempfehlung der Sal. Oppenheim, Quelle: www.stockcharts.com

Goldpreisverlauf mit Verkaufsempfehlung der Sal. Oppenheim, Quelle: www.stockcharts.com

  Eine absolut vergleichbare Situation hatten wir schon im letzten großen Gold-Bullenmarkt von 1970 – 1980. Der Goldpreis zog damals in der ersten Rallye-Bewegung von 35 USD auf knapp 200 USD an. Das vorläufige Hoch von 195 USD markierte Gold am 27.12.1974. Danach setzte eine harte Korrekturphase ein, ähnlich wie von 2011 – 2016. Der Goldpreis verlor von 195 USD knapp 49% auf 99,70 USD. Als der Goldpreis um 100 US-Dollar notierte, riefen diverse Kreditinstitute Verkaufsempfehlungen für Gold aus. Die CITIBANK gab damals ein neues Goldpreiskursziel von 50 US-Dollar heraus. Nur wenige Wochen später marschierte der Goldpreis nach oben und rund vier Jahre später, notierte Gold bei 878 USD je Unze (+780% vom Tief). Auch wenn sich historische Verläufe so gut wie nie 1 zu 1 wiederholen, so ähneln sie sich doch immer wieder. Stellen Sie sich auf den Mega-Bullenmarkt ein: Gold 10.000 USD Die Goldpreis-Korrektur war hart, doch sie hat ihren Zweck erfüllt. Institutionelle Anleger haben die Nerven verloren und die meisten Privatanleger früher oder später ebenfalls. Ein Markt, egal ob Aktien- oder Goldmarkt, kann nur über harte Korrekturen bereinigt werden. Neue Haussen werden aus Baissen geboren, anders geht es nicht.  Weiterlesen