Archiv der Kategorie: Research

Rohstoff-Aktien so günstig wie seit 100 Jahren nicht mehr

Bevor wir uns heute etwas mehr mit dem Thema Rohstoffe, Rohstoffpreise und den Rohstoff-Aktien beschäftigen, zunächst einmal ein Blick auf Gold und die Goldaktien.

Der Goldpreis notierte exakt vor einer Woche bei 1.560 USD. Es war der vierte und bislang letzte Versuch, die Gewinnserie nach oben fortzusetzen.

Anschließend kam es zu stärkeren Gewinnmitnahmen und der Goldpreis tauchte auf unter 1.500 USD ab. Vom Hoch ein Verlust von rund 60 USD, was gerade einmal 4,50% entspricht.

Dezember 2019 Future-Kontrakt

Stimmung dreht in wenigen Tagen

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell die Stimmung im Goldsektor drehen kann.
Mitte vergangener Woche war die Stimmung noch gut und Anleger waren in den Wochen zuvor bereit, die kleineren Schwächen als Kaufchancen zu nutzen.

Doch nach drei oder vier schwachen Tagen, mit einem Verlust von rund 60$, haben viele Anleger schon wieder „die Hosen voll“ und das Ende des „Goldbullen“ wird ausgerufen.

Eine derartige Stimmungsschwankung findet man wohl in keinem anderen Sektor. Steigen die Standardaktienmärkte drei Monate am Stück, dann werden schärfere Rücksetzer als willkommene Kaufchance und gesunde Korrektur gesehen.

Beim Gold ist jeder schärferer Rücksetzer sofort „das Ende“.

Beachtenswert ist aus meiner Sicht die Bewegung bei einigen der Goldproduzenten. Nachdem die letzte Bewegung von etwa 1.500 USD auf 1.550 USD überhaupt nicht mehr mitgemacht wurde, kamen sie in der Bewegung von 1.550 USD auf 1.500 USD deutlich unter Druck. Fundamental hat sich relativ wenig geändert. Schauen wir deshalb einmal auf das 2. Quartal und das laufende Quartal.

Im 2. Quartal, für das die Produzenten die Zahlen vorgelegt haben, hatten wir einen durchschnittlichen Goldpreis von 1.310 USD:

Im laufenden Quartal haben wir einen mittleren Goldpreis von 1.438,80 USD (gleitender Durchschnitt der vergangenen 70 Tage, 01.07.2019 – 10.09.2019):

So kann man für die nächsten Quartalszahlen im Schnitt sicherlich mit einer höheren Marge von 100 USD, vielleicht 120 USD kalkulieren.

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Der Hebel der Goldproduzenten sieht dann folgendermaßen aus.

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Gold: Positive Signale häufen sich!

Es ist schon spannend zu sehen, was sich im Goldsektor innerhalb der vergangenen Wochen getan hat.

Der Goldpreis erreichte in vielen Währungen ein Allzeithoch, jüngst auch im Euro bei rund 1.400 Euro je Unze:

Von einer Euphorie in Sachen Gold, merkt man aber zuletzt noch vergleichsweise wenig.

Zu lange war die Frustrationsphase für die Goldanleger. Viele Deutsche haben Gold erst ab 2010 so richtig auf dem Schirm gehabt und in der Sorge um den Zusammenbruch der Eurozone, wurde auf hohem Niveau gekauft.

Darauf folgten Jahre der Tristesse. Der Goldpreis im Euro ging von 1.400 Euro auf unter 900 Euro je Unze zurück und dementsprechend verbuchte man diese Investition als Fehlentscheidung.

Degussa berichtet von massiven Goldankäufen

Bereits im Juni, als der Goldpreis bei etwa 1.230 Euro notierte, suchten viele dieser Anleger das Weite. Sie verkauften ihre Goldschätze wieder an die Edelmetallhändler und waren froh, noch mit einem blauen Auge aus ihren Goldanlagen gekommen zu sein.

So berichtete der Edelmetallhändler DEGUSSA in einem Bericht vom 24.06.2019, dass das Ankaufvolumen massiv gestiegen sei:

Im Vergleich zum 2. Halbjahr 2018 stieg die Anzahl der Ankäufe von Goldprodukten insgesamt um mehr als 100 Prozent – das höchste Niveau seit 5 Jahren. Der Service des Online-Ankaufs über die Degussa-Webseite, bei dem der Preis sofort fixiert werden kann und die Edelmetallstücke per versichertem Versand an die Degussa geschickt werden, stieg in den letzten sechs Monaten sogar um circa 480 Prozent im Vergleich zum 2. Halbjahr des letzten Jahres.

https://www.degussa-goldhandel.de/goldpreis-rally-fuehrt-bei-degussa-zu-stark-steigendem-ankaufsgeschaeft-im-ersten-halbjahr-2019/

Diese Angaben festigen meine obige Einschätzung!

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Viele Anleger an der Seitenlinie

Lassen wir all dieses Tagesrauschen außen vor, so sehen wir einen soliden Aufwärtstrend und einen Goldpreis, der sich so gut da oben festbeißt, wie es wohl kaum jemand vor einigen Monaten gewagt hätte zu prognostizieren:

Je länger Gold sich um dieses Niveau hält, desto interessanter wird die Situation. Gold gestern zum Beispiel mit einem Allzeithoch im Euro. Somit lachen nun die Goldanleger, wurden sie noch vor einem Jahr von den Aktien-Investoren ausgelacht.

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Goldaktien schwächeln: Crash oder Ausbruch??

Ergänzend zum Artikel „Raus aus Gold: Die Short-Seller sind wieder da“ noch ein Blick auf den Goldpreis und die jüngsten Bewegungen bei den Goldaktien.

Technisch ist noch keine Überhitzung zu erkennen. Wie wir im Bärenmarkt sehr oft außergewöhnliche Schwäche gesehen haben, sehen wir nun außergewöhnliche Stärke.

Sehr spannend ist, dass Gold in allen Währungen anzieht:

Im australischen Dollar aktuell 2.245 AUD die Unze (Allzeithoch).
Im Euro aktuell 1.360 Euro je Unze, was nicht mehr weit vom Allzeithoch bei knapp 1.400 Euro entfernt liegt.
In der indischen Rupie ein neues Allzeithoch.
Im kanadischen Dollar ein neues Allzeithoch (über 2.000 CAD).
Im britischen Pfund ein neues Allzeithoch bei 1.260 GBP.
Im japanischen Yen nahe dem Allzeithoch bei aktuell 160.206 YEN.
Im südafrikanischen Rand: Neues Allzeithoch bei 23.252 Rand.
Im chinesischen Yuan neues 5-Jahreshoch.
Im brasilianischen Real: Neues Allzeithoch bei 6.050 BRL.
Mexikanischer Peso: Neues Allzeithoch.
Russischer Rubel sehr nahe am Allzeithoch, aktuell 99.484 Rubel, das Hoch lag bei 100.000 Rubel.

Die Breite des Anstiegs ist also extrem und steigende Preise ziehen mehr Käufer an. Da Gold diesmal in allen Währungen steigt, blicken deutlich mehr Investoren auf Gold, als in früheren Phasen.

Die Goldaktien hinken seit zwei Tagen hinterher. Die Anleger scheinen dem Goldpreisanstieg nicht wirklich zu trauen.

Der HUI gestern mit einem Minus 1,21% und auch die australischen Werte heute eher gemischt.

Die GDX-GLD-Ratio kämpft derzeit mit der Marke von 0,21. Hier liegt ein Widerstand, an dem die Ratio mehrfach gescheitert ist. Gelingt der Ausbruch, dann wäre 0,24 das nächste Ziel, was das Hoch aus 2016 wäre:

Im GDX selbst, sehen wir diesen Widerstand noch besser.

Er liegt mehr oder weniger bei 30 USD. Das ist keine leichte Nuss, die es hier zu knacken gilt, doch sollte der GDX darüber hinaus ausbrechen, dann wären 40 USD das nächste Ziel, was über 30% Potential bedeuten würde:

Fazit:

Die neuen CoT-Daten zeigen klar auf, dass Gold konsolidieren oder korrigieren müsste. Jedoch würde ich darauf nicht wetten (short gehen), da die Marktbreite des Anstiegs extrem ist.

Jedoch signalisieren nun die Goldaktien seit zwei Tagen auch diesen Korrekturbedarf.

Die Überraschungen im Bullenmarkt liegen aber immer auf der Oberseite, von daher könnte es sein, dass nun viele sich zu sehr auf die CoT-Daten versteifen und die kleine Schwäche der Goldaktien und dann der überraschende Ausbruch nach oben kommt.

Genau weiß es niemand, doch wir müssen für uns alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.

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Beste Grüße,

Ihr

Hannes Huster

Raus aus Gold! Die Short-Seller sind wieder da!

Die jüngsten CoT-Daten stammen vom 06.08.2019. An diesem Tag notierte der Goldpreis im Bereich von 1.460 USD. Heute stehen wir nochmals gut 50 USD höher.

Was sagen uns die berühmten CoT-Daten überhaupt?

Im Grunde gibt es zwei Gruppen, die den Terminmarkt im Gold bestimmen. Einmal die COMMERCIALS und zum anderen die großen Spekulanten. Die kleinen Spekulanten sind für die Bewegungen weniger von Bedeutung, sind aber oft ein guter Indikator für die Stimmung.

Mit dem jüngsten Goldpreisanstieg haben die COMMERCIALS die Netto-Short-Position auf über -324.000 Kontrakte ausgebaut. Dies ist der höchste Stand seit September 2016! Zwei Wochen zuvor erreichte der Goldpreis 1.350 USD und ab dann ging es gut 200 USD nach unten:

Nun hat die Netto-Short-Position der COMMERCIALS erneut ein ähnlich hohes Niveau erreicht, wie nachfolgend zu sehen:

Auch die großen Spekulanten sind aktuell so bullisch positioniert, wie schon seit 2016 nicht mehr.

Die Sorge, dass der Goldpreis nun einen Korrekturbedarf aufweist, ist also nicht von der Hand zu weisen.

Jedoch haben wir aktuell eine andere Situation als 2016 vorliegen und zwar in vielerlei Hinsicht.

Zunächst einmal der wichtigste Punkt: Die Trendwende bei der US-Zinspolitik!

Im Herbst 2016 wurden die Marktteilnehmer von der FED darauf eingestimmt, dass die US-Notenbank in den folgenden Quartalen zu einer normalen Zinspolitik zurückkehren wird.

Es galt und gilt dabei immer das Motto: NEVER FIGHT THE FED!

So hat sich das Wall-Street-Kapital brav an dieses Motto gehalten und sich entsprechend positioniert.

Gold wurde verkauft, Aktien wurden gekauft und Anleihen verkauft. Die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen zog von September 2016 von unter 1,50% auf über 3,20% nach oben:

Dieses Umfeld steigender Zinsen, eines stärkeren US-Dollars und einer niedrigen Inflation war GIFT für Gold!

Doch wie Sie sicherlich schon im Chart oben gesehen haben, sind die Renditen für die US-Staatsanleihen in den vergangenen Monaten komplett eingebrochen. Sie halbierten sich in etwa!

Dies ändert die Ausgangslage dramatisch.

Die Situation heute, ist nicht mehr mit der vom Herbst 2016 zu vergleichen. Damals hatte Gold die Richtungsänderung der FED als stärksten Gegenwind. Heute hat sich das Blatt um 180 Grad gewendet!

Die FED hat bereits die erste Zinssenkung vorgenommen und der Markt drückt die US-Notenbank weiter an die Wand. Bis Jahresende könnte es zu weiteren 3 (!) Zinssenkungen kommen, vertraut man auf die Positionierungen am Terminmarkt:

Bis Dezember rechnen 42,10% der Marktteilnehmer mit drei weiteren Zinssenkungen, 39,80% rechnen mit mindestens zwei weiteren Zinssenkungen.

Währungskrieg kennt nur einen Gewinner!

Wir sehen also, dass die FED unter gewaltigem Druck steht und die Zinswende wurde mit der ersten Zinssenkung eingeleitet. Alle gegensätzlichen Aussagen sind Quatsch.

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Vom Spinner zum Gewinner: So wird Geld verdient!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was für eine Trendwende beim Gold. Nach jahrelanger Tristesse konnte Gold nach oben ausbrechen und die institutionellen Anleger stürmen in die Goldaktien! Die Fonds erhalten Zuflüsse und müssen investieren. Teile des Wall-Street-Kapitals schwabbt in den Goldsektor über!

Noch immer sind kaum Privatanleger aktiv, da sie in der langen Baisse-Phase zermürbt wurden.

Das ist immer so und ich habe es gepredigt, doch oft geben die meisten Anleger kurz vor der Trendwende auf.

Im unten stehenden Bild steckt also viel Wahrheit, auch auf das Verhalten der Investoren bezogen:

Ich will Sie heute auch gar nicht lange aufhalten.

Der Goldpreis ist im langfristigen Chart nach oben ausgebrochen und profitiert vom Währungskrieg zwischen den USA und China. Weltweit fällt das Zinsniveau und Nullzinsen werden von den Notenbanken weiterhin als das Allheilmittel gesehen.

Das wird kein kurzfristiges Phänomen sein, sondern uns noch Jahre begleiten:

Meine Goldproduzenten, an denen ich auch während der schlechten Phase festgehalten habe, sprengen mittlerweile Rekorde! Nachfolgend nur einige Beispiele, die meinen Lesern phantastische Kurszuwächse eingespielt haben:

Das sind nur drei Beispiel aus unserem Wachstumsdepot, ich könnte die Liste noch fortsetzen.

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Kennen Sie übrigens schon die neue REGIS 2.0 Aktie? Nicht? Schade. Wir haben diese Gold-Rakete bei 0,08 AUD gekauft und bei 0,065 AUD nochmals aufgeladen.

Heute steht die Aktie bei 0,185 AUD, was uns zwischen 130% und 185% Gewinn eingebracht und dies seit März 2019:

Uran? Haben wir auch! Aber nicht die zuletzt unter Druck geratenen US-Uran-Aktien, sondern diese hier:

Oder…wie wäre es mit Kali-Aktien? Haben wir auch im Depot und bei 1.600% in den letzten 5 Jahren war dies auch keine schlechte Investition:

Gold-Anleger waren lange Zeit die Spinner im Markt und ich, als Herausgeber eines Börsenbriefes für Gold- und Rohstoffaktien der Ober-Spinner, zumindest in der Sicht von vielen Anlegern.

Doch das Blatt hat sich gewendet und meine Leser und ich genießen den Anstieg in vollen Zügen.

Das Schöne ist, wir können uns noch wohlfühlen, da die Goldproduzenten gerade einmal in den Bereich einer normalen Bewertung zurückkehren. Von einer Überbewertung sind wir noch meilenweit entfernt.

Wer schon einmal einen richtigen Gold-Bullen-Markt erlebt hat, der weiß, dass dies nur der Anfang ist. Alle nun kommenden Rücksetzer sind Kaufchancen! Die richtigen Tipps bekommen Sie aber nicht bei dubiosen Gratis-Newslettern, die Ihnen Schrott-Aktien wie Sauerbier anpreisen, sondern bei mir!

Nicht umsonst zählt DER GOLDREPORT seit über 13 Jahren zu den führenden Börsenbriefen im Goldsektor und dies ohne einen Verlag im Hintergrund.

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Mit goldigen Grüßen,

Ihr

Hannes Huster