Goldnachfrage in Indien sehr stark – Ähnliches Gold-Szenario wie 2008 zu erwarten!

Wie die Nachrichtenagentur REUTERS heute berichtet, soll die indische Goldnachfrage weiterhin sehr stark sein.

Laut der Gold-Raffinerie MMTC-PAMP (ein Joint-Venture zwischen indischen und Schweizer Firmen) sollen die Goldimporte für das laufende Finanzjahr (01.04.2015 – 31.03.2016) bei 900 – 1.000 Tonnen liegen.

Im Juli sollen zwischen 70 und 75 Tonnen Gold importiert worden sein und im August liegen die Importe bereits jetzt bei über 75 Tonnen Gold! Das ist erstaunlich, schreiben wir doch heute gerade einmal den 05.08.2015. Pendeln sich die Importe bei 75 Tonnen Gold pro Monat ein, so würden die 900 Tonnen erreicht.

 

Der indische Goldkäufer achtet auf den Preis

Es ist bekannt, dass die Inder sehr preisbewusste Gold-Käufer sind. Sie kommen verstärkt auf die Käuferseite, wenn Gold günstig ist, während viele Investoren dazu neigen, Gold zu kaufen, wenn es im Preis steigt.
Als der Goldpreis im Jahre 2011 seinen vorläufigen Höchststand markierte, war die Nachfrage aus Indien aufgrund dieser Käufermentalität deutlich rückläufig. Es war die starke Nachfrage in den Gold-ETF´s, die den Preis auf über 1.900 USD je Unze hievten.

Bei 900 – 1.000 Tonnen würden rund 35% der weltweiten Gold-Produktion nur nach Indien fließen, was die Nachfrageseite deutlich stützen dürfte.

 

Trennung der Gold-Märkte in vollem Gang

Insgesamt betrachtet, scheint sich der physische Goldmarkt seit Mitte Juli wieder deutlich vom Papier-Goldmarkt zu trennen. Die Goldnachfrage steigt, Münzprägeanstalten vermelden Rekordabsätze und die Prämien für physisches Material steigen seit Wochen.

Dies alles geschieht bei einem Goldpreis, der weiterhin unter 1.100 USD notiert und der laut „Experten-Meinung“ noch deutlich weiter fallen soll.

Ich kann mir jetzt schon ausmalen, was im Falle einer Kapitulation der Papier-Gold-Märkte passiert. Als Investor wird man keine einzige Unze auch nur annähernd zu den künstlich nach unten gepressten Papier-Gold-Preisen erwerben können, ähnlich wie zur Finanzkrise in 2008.

Mit den besten Grüßen

Ihr
Hannes Huster

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