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Trump wirbelt Märkte durcheinander

Liebe Leserinnen und Leser,

die vergangenen Handelstage waren wirklich schwer zu verstehen und ich möchte versuchen, die Annahmen, die der Markt derzeit einpreist, zu erklären.

Trump, der zunächst von den Märkten gefürchtet wurde, wird nun plötzlich als Heilsbringer für die US-Wirtschaft angesehen. Wie erwähnt, will Trump die Steuern senken, Jobs ins eigene Land zurückholen und ein 500 Milliarden USD schweres Konjunkturprogramm auflegen. Von all diesen Maßnahmen verspricht man sich nun ein starkes US-Wirtschaftswachstum, aber auch eine anziehende Inflation.

Soweit so gut. Die Aktienmärkte gehen gen Norden, der US-Dollar wird nochmals stärker und die Rohstoffpreise (Kupfer, Nickel, Eisenerz, etc.) ziehen an.

Bis dahin alles nachvollziehbar.

Auf der anderen Seite ziehen die Renditen der US-Staatsanleihen deutlich an. Die Frage ist, was ist der Auslöser für den Anstieg der US-Renditen, denn es gibt mehrere Begründungen, die passen würden.

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Luftschlösser im High-Tech Bereich und Goldaktien werden quasi verschenkt: Das müssen Sie gesehen haben!

Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich Ihnen anhand einiger Beispiele den Wahnsinn darlegen, der aktuell an den Weltbörsen vorherrscht.

Die derzeitige Situation an den Weltfinanzmärkten wird öfters mit der Situation verglichen, die wir um die Jahrtausendwende hatten. Die Unternehmensbewertungen von Internet-, Biotech- und High-Tech-Unternehmen schießen durch die Decke, während der komplette Rohstoffsektor dem Erdboden gleichgemacht wird.

Gegner dieses Vergleiches argumentieren, dass eine GOOGLE, eine AMAZON oder andere Internet-Giganten vergleichsweise niedrig bewertet sind und nun, im Gegensatz zur Internet-Blase 2000, Geld verdienen. Das ist vollkommen richtig.

Es gibt keine Zweifel daran, dass es Marktführer im Internet-Business gibt, die in den vergangenen 20 Jahren einen genialen Job gemacht haben und heute zu Recht zu den weltweit am höchsten kapitalisierten Unternehmen zählen.

Doch es geht mir nicht um diese Unternehmen, sondern um die kleinen Start-Ups, welchen Investoren-Gelder nur so hinterhergeschmissen werden und jeglicher Bezug zur Realität verloren gegangen ist.

Ich möchte Ihnen ein Beispiel zeigen, das mich gleichzeitig fasziniert aber auch meine These der „Luftschlösser“ bestätigt.
Die Geschichte beginnt, wie jedes gute Märchen beginnen sollte;

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit, genauer gesagt 2013, ein kleines australisches Explorationsunternehmen namens INTERMET RESOURCES an der australischen Börse in Sydney notiert.

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