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Gold ist Geld: Ein Blick nach Südamerika

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

beim Thema Gold als Anlage-Klasse scheiden sich immer wieder die Geister. Die einen lieben es, die anderen hassen es.

Es gibt sicherlich gute Argumente gegen Gold und auch Zeiten, in denen Gold nicht unbedingt die beste Geldanlage ist. Jedoch gibt es auch Zeiten, in denen Gold in keiner Vermögensstruktur fehlen darf und in genau einer solchen Zeit befinden wir uns aktuell.

Gold wird seit Jahrtausenden als Geldersatz geschätzt und überall auf der Welt bekommt man für seine Unze Gold entsprechendes Papier-Geld im Tausch. Das Schöne und Einzigartige an Gold ist, dass es nicht beliebig vermehrt werden kann, sondern die Grenzen der Gold-Vermehrung von der Natur gesetzt werden.

Während in der heutigen Zeit Papier-Währungen, wie der US-Dollar oder der Euro per Knopfdruck „erzeugt“ werden, steigt die vorhandene Goldmenge jährlich meist nur um wenige Prozentpunkte.

Weltweites Goldangebot von 2010 bis 2019, Quelle: gold.org

In der obigen Grafik sehen wir in lila die Goldproduktion aus den Goldminen und das Gold-Angebot aus dem Recycling. Es ist schön zu erkennen, wie stabil das Angebot in den vergangenen Jahren war. Selbst als der Goldpreis das bisherige Rekordhoch im Jahre 2011 erreichte, blieb das Angebot aus den Goldminen stabil.

Diese Eigenschaft macht Gold als Schutz vor Geldentwertung und Kaufkraftverlust so interessant.

Schauen wir uns dagegen einmal an, was die US-Notenbank FED mit den Angebot an US-Dollars veranstaltet.

Die Geldmenge M2 explodiert seit der Corona-Krise regelrecht nach oben. Die jüngsten Daten zeigen ein Geldmengenwachstum von über 21% an. In den vergangenen 50 Jahren gab es noch nie eine derart explosive Ausweitung der Geldmenge in den USA.

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