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Neuer IN GOLD WE TRUST Report 2018

Liebe Leserin, lieber Leser,

in dieser Woche war es wieder soweit und das neue Werk von Ronald Stöferle und Mark Valek ist erschienen.

Der neue IN GOLD WE TRUST Report 2018 kann ab sofort kostenlos auf der Webseite heruntergeladen werden: Zum neuen Report 2018

Für alle Anleger, die an Gold und Geld interessiert sind und Informationen abseits des Mainstreams suchen, ein grandioses Werk, mit unzählig vielen spannenden Informationen.

Beste Grüße

Ihr

Hannes Huster

Goldexperte Ronald Stöferle: Goldpreis erreicht 2.300 USD bis Juni 2018

Vor wenigen Tagen wurde das neue Werk der Goldexperten Ronald-Peter Stöferle und Mark J. Valek „In Gold we Trust 2015“ veröffentlicht.

Die beiden Analysten aus dem Hause INCREMENTUM AG, mit Sitz in Liechtenstein, haben ihren jährlich erscheinenden Research-Report (auch bekannt unter „Goldreport“) auf ihrer Webseite zum kostenlosen Download hinterlegt. Den Link stelle ich Ihnen gleich noch zur Verfügung.

Ich möchte kurz einige wichtige Punkte aus dem Report herausgreifen und kommentieren.

Stöferle und Valek haben sich erstmals dazu „hinreißen“ lassen, das langfristige Kursziel von 2.300 USD je Unze Gold (aktuell ca. 1.178 USD) zeitlich zu benennen. Bis spätestens Juni 2018 soll dieses Ziel erreicht werden. Die Experten sehen also einen Anstieg des Goldpreises von gut 95% in den nächsten 3 Jahren als möglich an. Heruntergebrochen wären dies gut 30% pro Jahr, wobei man in der „Endphase“ der Hausse mit einer Preisbeschleunigung nach oben rechnet.

2.300 USD bis Juni 2018, Quelle: INCREMENTUM AG

2.300 USD bis Juni 2018, Quelle: INCREMENTUM AG

Stöferle und Valek sind für Gold positiv gestimmt, da sich die globale Situation in Sachen Verschuldung und dem Drang, Inflation zu kreieren, nicht geändert hat. Dies kann ich nur bestätigen, auch wenn die Mainstream-Medien und die Großbanken die prekäre Lage in ihren Berichten herunterspielen bzw. bewusst verschweigen.

Sehr deutlich wird die Verschuldungssituation anhand der Grafik auf Seite 10 des Reports. Die weltweite Verschuldung lag im Jahre 2000 bei 87 Billionen US-Dollar, stieg bis 2007 auf 142 Billionen US-Dollar und in 2014 lag sie bereits bei 199 Billionen US-Dollar.

Wir sprechen also ganz klar von einer weiteren Schuldenexpansion mit unglaublichen Steigerungsraten. Der Finanz-Crash 2008 brachte das komplette Finanzsystem, wie wir es heute kennen, in die Nähe des finalen Kollapses. Es fehlten nur noch wenige Tage, wenn nicht Stunden, um das Kartenhaus zum Einsturz zu bringen. Damals gelobte man Besserung, das Resultat lässt auf sich warten!

Da Zahlen wie 142 Billionen USD oder 199 Billionen USD schwer zu greifen sind, rate ich Ihnen, die rechte Skala der Grafik zu beachten. Dort finden Sie die Verschuldung im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt.

Sie sehen, wie erschreckend die Situation aussieht. Die Verschuldung hat mehr als 290% der Wirtschaftsleistung unseres Planeten erreicht, eine Größenordnung, die unfassbar und definitiv uneinbringbar ist.

Aus diesem Grunde müssen Zentralbanken und Staaten den Inflationsweg einschlagen und mit allen vorhandenen Mitteln dafür sorgen, Inflation zu schaffen. Regierungen und Zentralbanken haben in den vergangenen Jahrzehnten bewiesen, wie trickreich sie handeln können und was man nicht alles aus dem Hut zaubern kann. Rechnen Sie also mit dem Unmöglichen, wenn es darum geht, Papiergeld zu entwerten und Kaufkraft zu vernichten!

Weltweite Verschuldung von 2000 - 2014; Quelle: Incrementum AG

Weltweite Verschuldung von 2000 – 2014; Quelle: Incrementum AG

Die Notenbanken erzeugen aus den oben genannten Gründen weiterhin frisches Kapital per Knopfdruck. Der Begriff der Druckerpresse ist veraltet. Heutzutage werden neue Billionen von US-Dollar, Euro, Yen oder Yuan per Knopfdruck erzeugt und in das System eingespeist. Weiterlesen