Schlagwort-Archive: #währungskrieg

Gold tut exakt das, für was es seit 6.000 Jahren steht

Liebe Leserinnen und Leser,

warum haben Sie oder auch ich Gold gekauft?

Das ist eine Frage, die man sich immer wieder einmal ins Gedächtnis zurückrufen sollte. Im Grunde doch aus dem Grund, uns vor dem unausweichlichen Kollaps der Papierwährungen zu schützen.

Betrachten wir uns diesen natürlichen Schutzmechanismus von Gold als Anlagevehikel, alternatives Geld und als Wert, der nicht von der Einlösung einem Zahlungsversprechens abhängig ist, dann erfüllt Gold diesen Anspruch zu 100%.

Ein Blick auf die Entwicklung des US-Dollars zum Goldpreis von 2000 bis 2011, also genau den Zeitraum, in dem der US-Dollar massiv abgewertet hat:

Gold im US-Dollar im Vergleich zum US-Dollar Index von 2000 - 2011; Quelle: www.stockcharts.com

Gold im US-Dollar im Vergleich zum US-Dollar Index von 2000 – 2011; Quelle: www.stockcharts.com

 

 

 

 

 

 

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Arbeitsmarktdaten schüren Angst vor Zinserhöhung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Freitag wurden die jüngsten Arbeitsmarktdaten in den USA veröffentlicht. Es wurden im November 321.000 neue Stellen geschaffen, was über den Erwartungen lag. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,80% und rund 9,1 Millionen US-Amerikaner haben keine Arbeitsstelle.

Der Markt sieht die starken Arbeitsmarktdaten als Signal, dass die US-Notenbank FED nun vielleicht doch früher mit Zinserhöhungen starten könnte. Die nächste Notenbanksitzung der FED steht übrigens am 17.12.2014 an.

Sie kennen die Diskussionen um den US-Arbeitsmarkt. Das eine Lager hat die rosarote Brille auf und kauft die Daten für bare Münze, das andere Lager blickt tiefer und sieht die grundlegenden strukturellen Probleme im US-Arbeitsmarkt. Zu nennen sind hier viele Teilzeitjobs, schlecht bezahlte Jobs und allen voran die stetig fallende „Labor Participation Rate“, also die fallende Anzahl der US-Bürger, die überhaupt noch für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die FED-Chefin Yellen hat in den letzten Ansprachen immer wieder auf diese Probleme hingewiesen und ist somit eigentlich eher im Lager der Realisten zu finden.

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Schweizer schmettern Gold-Initative ab – klares Bekenntnis zum Papiergeldsystem

Liebe Leserinnen und Leser,

noch liegt das offizielle Endergebnis nicht vor, doch alle bisherigen Auswertungen zeigen ein klares NEIN des Schweizer Volkes zur Gold-Initiative. Insgesamt wurden alle in der ECOPOP zur Abstimmung gestellten Fragen mehrheitlich abgelehnt.

Die massive Werbekampagne der Gegner hat also ihre Wirkung nicht verfehlt. Bis zu 30mal höher soll das Werbebudget der Gegner gewesen sein, vertraut man auf die heutigen Stellungnahmen. Das große Argument, ein starker oder noch stärkerer Schweizer Franken, würde die Wirtschaft der Schweiz „killen“, hat gezogen.

Dieses Märchen hält sich seit Jahren im Markt, egal ob in der Schweiz oder in Deutschland. Ohne in dem heutigen Artikel die großen Vorteile einer starken Währung herausheben zu wollen, stelle ich nur eine Frage: „Wie war es Deutschland möglich, mit einer starken D-Mark Exportweltmeister zu werden?“ Gemäß der Angst-Mache in der Schweiz oder auch in Deutschland (ein Euro-Austritt würde die Wirtschaft der Deutschen zum Erliegen bringen), wäre Deutschland mit der D-Mark nie in der Lage gewesen, mit einer starken Währung weltweit zur stärksten Exportnation aufzusteigen. In einem späteren Artikel werde ich die Vorteile einer starken Währung konkret aufzeigen und die Möglichkeiten, die sich ein Land mit einer solchen Währung schaffen könnte.

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Schweizer Goldreferendum 30.11.2014

Liebe Leserinnen und Leser,

Wie Sie wissen, findet am Sonntag die Volksabstimmung der Schweiz statt und unter anderem haben die Schweizer Bürger das Recht, über die künftige Politik der SNB (Schweizer Nationalbank) mitzubestimmen. Die Schweizer Gold-Initiative fordert, dass die SNB mindestens 20% der Währungsreserven in Gold halten soll, dieses auch behalten muss und das Gold soll in heimischen Tresoren verwahrt werden.

Aktuell hält die Schweiz rund 8% der Währungsreserven in Gold. Ein JA würde bedeuten, dass die SNB in den nächsten Monaten und Jahren rund 1.500 Tonnen zukaufen müsste, was in etwa einer halben Jahresproduktion der Goldminen entsprechen würde.

Die große Frage ist, wie wird sich die Entscheidung der Schweizer am Sonntag auf den Goldmarkt auswirken. Die jüngsten Umfragen zeigen keine klare Mehrheit, weder für die Befürworter, noch für die Gegner. Die jüngste Schätzung vom GFS Bern zeigt eine Zustimmung von 39% und 56% wollen eher dagegen stimmen.

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Interview bei der Metallwoche von Frank Meyer mit Hannes Huster vom Goldreport

Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Donnerstag war ich zu Gast bei Frank Meyer´s Metallwoche. Frank Meyer ist vielen von Ihnen sicherlich als das Gesicht beim Nachrichtensender N-TV bekannt und er berichtet seit Jahren regelmäßig vom Geschehen auf dem Parkett in Frankfurt. Die Metallwoche betreibt Frank Meyer zusammen mit Michael „dem Düsseldorfer“ und das Format mit vielen Interviews, Podcasts und Marktberichten ist eine freie und kritische Stimme im Netz – völlig unabhängig, laut, frech und auch derb.

Nachdem es auf der Edelmetallmesse in München zeitlich etwas knapp war, haben wir uns später telefonisch über die wichtigsten und auch „weniger wichtigen“ Themen an den Märkten unterhalten:

Vier Jahre Baisse: Ist das Ende nah? Oder der Boden?

Über Negativzinsen & Bargeldverbot

Was könnte den Markt drehen?

„Die Masse reagiert (noch) nicht!

Minen:Spezial: Geht`s nicht auch ohne?

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