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Erschreckend und witzig zugleich: Niemand will einen 10 Unzen Silberbarren für 10$ kaufen!

Marc Dice führt seit Jahren immer wieder interessante Experimente und Umfragen auf den Straßen der Vereinigten Staaten von Amerika durch.

Jüngst versuchte er einen 10 Unzen Silberbarren (Gegenwert ca. 160 USD) an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Er bot den Silberbarren für 10 USD an, für 99 Cent oder für ein Stück Kaugummi….doch ohne Erfolg. Selbst sein Angebot, den Barren auf Echtheit überprüfen zu lassen (Münzhändler war gleich in der Nähe) nahm niemand an.

Doch sehen Sie selbst:

Auch wenn es nur ein kleines Beispiel ist, die Masse der Bevölkerung ist in Sachen Gold und Silber unaufgeklärt und die meisten werden erst dann aufwachen, wenn ihre Papier-Dollars zum inneren Wert auf Null zurückkehren.

Beste Grüße

Ihr
Hannes Huster
DER GOLDREPORT

Gold nach Arbeitsmarktdaten unter Beschuss

Erneut waren es die Arbeitsmarktdaten in den USA, die den Goldpreis an einem Freitag deutlich unter Druck brachten. Die neu geschaffenen Stellen lagen bei 295.000 im Februar, erwartet wurden lediglich 235.000 – 240.000 neue Stellen.

Die „großen Spieler“ an der Terminbörse nutzten diese Chance, um den Goldpreis erneut nach unten zu pressen. Die Argumentation war erneut, dass mit dem starken Arbeitsmarkt eine Zinserhöhung der FED im Sommer 2015 sehr wahrscheinlich wird.

An dieser Stelle nochmals mein dringlicher Hinweis:

1. Das Lohnniveau ist nur minimal um 0,03 USD auf 24,78 USD pro Stunde gestiegen: Die erhoffte Lohninflation blieb aus
2. Arbeitsmarktdaten sind ein stark nachlaufender Wirtschaftsindikator
3. Der Anteil des amerikanischen Volkes, welcher am Arbeitsmarkt aktiv teilnimmt (nach Stellen sucht = labor participation rate) ) fällt seit dem Jahre 2000 weiter deutlich ab:

Labor Participation Rate seit 2000 im Sinkflug

Labor Participation Rate seit 2000 im Sinkflug, Quelle: www.zerohedge.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gold fest gegen den US-Dollar und ein interessanter Vergleich zu anderen Papiergeld-Währungen

Liebe Leserinnen und Leser,

der Goldpreis ging gestern wieder bis auf knapp unter 1.180 USD zurück. Heute Morgen geht es um einige US-Dollar nach oben. Der Bereich um 1.170 USD zeigte sich zuletzt als gute Unterstützung:

Goldpreis im 90 Minuten-Chart; Quelle: www.insidefutures.com

Goldpreis im 90 Minuten-Chart; Quelle: www.insidefutures.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Betrachten wir die Entwicklung des US-Dollars, so kann man sich eigentlich nicht beschweren. Gold hält sich, trotz Mehrjahreshoch beim US-Dollar-Index, gut:

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Arbeitsmarktdaten schüren Angst vor Zinserhöhung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Freitag wurden die jüngsten Arbeitsmarktdaten in den USA veröffentlicht. Es wurden im November 321.000 neue Stellen geschaffen, was über den Erwartungen lag. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,80% und rund 9,1 Millionen US-Amerikaner haben keine Arbeitsstelle.

Der Markt sieht die starken Arbeitsmarktdaten als Signal, dass die US-Notenbank FED nun vielleicht doch früher mit Zinserhöhungen starten könnte. Die nächste Notenbanksitzung der FED steht übrigens am 17.12.2014 an.

Sie kennen die Diskussionen um den US-Arbeitsmarkt. Das eine Lager hat die rosarote Brille auf und kauft die Daten für bare Münze, das andere Lager blickt tiefer und sieht die grundlegenden strukturellen Probleme im US-Arbeitsmarkt. Zu nennen sind hier viele Teilzeitjobs, schlecht bezahlte Jobs und allen voran die stetig fallende „Labor Participation Rate“, also die fallende Anzahl der US-Bürger, die überhaupt noch für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die FED-Chefin Yellen hat in den letzten Ansprachen immer wieder auf diese Probleme hingewiesen und ist somit eigentlich eher im Lager der Realisten zu finden.

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Edelmetallmesse 2014: Der zweite Teil meines Vortrages

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist auch der zweite Teils meines Vortrages anlässlich der Edelmetallmesse in München fertig. Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit der aktuellen Situation an den Aktienmärkten, der angeblichen Sicherheit bei Aktienanlagen und der realen Situation, die der Markt derzeit noch nicht wahr haben möchte.

Der Währungskrieg ist in vollem Gange und jedes Land möchte seine Währung abwerten. Aktuell führen die Japaner mit dem erneut verstärkten Kaufprogramm durch die Bank of Japan (BOJ) den Abwertungswettlauf an. Wir hinterfragen allerdings die aktuelle Situation und sehen die FED, die EZB oder die chinesische Notenbank sehr bald zum Handeln gezwungen.
Weiterhin zeige ich Ihnen, was Notenbank-Insider wie Alan Greenspan oder Prof. Dr. Jürgen Stark, als ehemalige Notenbank-Chefs, von der aktuellen Situation halten und welche Anlageformen diese beiden „Geld-Insider“ empfehlen.

Es wird also wieder spannend und Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim zweiten Teil des Vortrages.

Mit den besten Grüßen

Ihr

Hannes Huster

„Schwarzer Freitag“ ohne Folgeausverkauf

Mit dem Goldpreisrutsch unter 1.200 USD am Freitag war es eigentlich schon eine „ausgemachte Sache“, dass Gold am Montag unter 1.180 USD fällt. Trader, Analysten und auch einige Goldexperten sahen geringe Chancen, dass sich Gold über dieser Marke behaupten kann. Auch ich war kritisch und habe zumindest mit einem kurzen Rutsch unter diese wichtige Unterstützung gerechnet.

Doch anscheinend hat Gold das kleine „Chancenfenster“ des übertriebenen Pessimismus (siehe MMW von gestern) genutzt und viele Anleger gestern auf dem falschen Fuß erwischt.

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