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Gold steigt und Notenbanken unter Druck: Mein Geschenk für Sie!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute habe ich ein Geschenk für Sie im Gepäck, doch hierzu später mehr.

Zunächst einmal ein Blick auf die Märkte.

Der Goldpreis ist im Februar erneut am Ausbruch nach oben gescheitert und was dann folgte, war eine langgezogene Goldpreiskorrektur, die gleichzeitig für ein extremes Stimmungstief bei Gold und vor allem bei den Goldaktien gesorgt hat.

Viele Gold-Fans, ja selbst Goldaktien-Investoren, die schon seit über 10 Jahre im Sektor vertreten waren, haben die weiße Flagge gehisst. Frustration, Resignation und Trauerstimmung machte sich breit.

Seit mittlerweile 13 Jahren bin ich im Gold- und Rohstoffsektor aktiv und bekomme natürlich die Stimmung am Markt direkt mit. Die scheinbar unendliche Lethargie bei vielen Goldaktien brachte selbst die sonst eher hartgesottenen Gold-Bugs zur Verzweiflung.

Niedrige Bewertungen, Rekord-Quartalszahlen und Insiderkäufe, selbst diese bullischen Indikatoren konnten oft nicht auf die Sprünge helfen.

Die „offiziellen“ Stimmungsindikatoren signalisierten ebenfalls Signale der Aufgabe.

So zu sehen am Sentiment für die Goldminen-Indizes XAU und HUI. Ende Mai lag der Bullen-Anteil beim XAU und beim HUI bei soliden 0%:

In meinen Artikeln habe ich oft über antizyklisches Investieren geschrieben und auch darüber, wie schwer dieser Ansatz in der Realität umzusetzen ist.

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Es kommt eben doch auf die Größe an!

Es wird oft beteuert, dass es nicht auf die Größe ankommt, sondern auf andere Dinge.

Wo denken Sie hin? Ich rede natürlich von Aktien!


Die kanadische Royal Bank of Canada hat jüngst institutionelle Anleger und Rohstoff-Investoren befragt, was für sie ein entscheidende Investitionskriterium sei.

Die Antwort auf diese Frage war: LIQUIDITÄT!

Ohne ausreichend Liquidität in einer Aktie wollen, können oder dürfen größere Investoren überhaupt nicht mehr aktiv werden. Als eine Wunschgröße wurde ein Tagesvolumen von 25 Millionen USD genannt, was eine Hausnummer ist!

Interessant in diesem Zusammenhang war dann eine Analyse diverser Goldproduzenten. Die Analysten haben sich angeschaut inwiefern das durchschnittliche Umsatzvolumen eines Goldproduzenten mit der vom Markt gegebenen Bewertung korreliert.

Und tatsächlich zeigte sich, dass die großen Produzenten wie NEWMONT MINING, BARRICK GOLD, AGNICO EAGLE MINES, GOLDCORP oder KIRKLAND LAKE GOLD vom Markt eine höhere Bewertung auf Basis der Netto-Vermögenswerte erhalten, als Produzenten mit weniger Liquidität.

Günstige Chancen in der zweiten Reihe

Während die oben angeführten BIG-BOYS der Branche dem 1,1 bis 1,6-fachen NAV (Net Asset Value) gehandelt werden, gibt es in der zweiten Reihe Goldproduzenten, die gerade einmal mit 0,4 – 0,8 des Netto-Inventarwertes bewertet werden.

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Diese Silber-Aktie steigt und steigt!

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Die Themen im Überblick:

  • Gold nahe Jahreshoch 
  • Neues Werk von Ronald Stöferle jetzt kostenfrei abrufen  
  • Rohstoff-Konferenz in Frankfurt: Mining Investment Europe 
  • GDX-Junior Umstellungen: Freitag = Zahltag?? 
  • TERANGA GOLD eine interessanter Kandidat 
  • DANAKALI: Würde ich weiter im Auge behalten 
  • Warum steigt diese Silberaktie immer weiter?
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Die Goldwoche vom 07.06.2017

Beste Grüße Ihr Hannes Huster

Exklusives GOLDREPORT Interview mit dem Fondsmanager Joe Foster von Van Eck Global

Liebe Leserinnen und Leser,

heute darf ich Ihnen ein exklusives Interview mit dem bekannten Fondsmanager Joe Foster von Van Eck Global präsentieren. Herr Foster betreut drei aktiv gemanagte Investmentfonds im Gold-Sektor und hat eine jahrzehntelange Expertise in diesem Geschäft.

Umso mehr freue ich mich, dass er sich die Zeit genommen hat, sich meinen Fragen rund um das Thema Gold und Goldaktien zu stellen.

Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß mit dem Interview!

Interview mit Joseph (Joe) Foster, Portfolio Manager der Gold Equity Strategy, Van Eck Global

Joe Foster, Portfolio Manager bei Van Eck Global

Joe Foster, Portfolio Manager bei Van Eck Global

Hannes Huster:
Hallo Joe. Vielen Dank für die Möglichkeit, Sie heute interviewen zu dürfen.

Bevor wir beginnen näher über die Märkte zu sprechen, würde ich Sie bitten, meinen Lesern einen Überblick über ihr Tätigkeitsfeld bei Van Eck Global zu geben.
Joe Foster:
Ich bin der Portfoliomanager der aktiven Goldfonds die Van Eck derzeit anbietet. Ich betreue einen Fond in den USA und zwei in Europa.

Mein Team und ich wollen ein positives Alpha im Gold Sektor erzielen indem wir einen sogenannte bottom-up Ansatz bei der Auswahl der Aktien anwenden. Das heißt wir entwickeln Finanzmodelle der Unternehmen, treffen uns regelmäßig mit deren Management, und begutachten die Goldminen vor Ort. Ich habe über 10 Jahre als Geologe in der Goldexploration und –förderung in Nevada gearbeitet bevor ich 1996 als Goldanalyst zu Van Eck ging. Unser Investmentansatz und meine Erfahrung im Goldsektor tragen hoffentlich dazu bei, dass wir bessere Entscheidungen treffen.

Hannes Huster:
Gold hatte seit dem Hoch im Jahre 2011 eine harte Zeit. Gold befindet sich seit rund 44 Monaten in einer Korrekturphase und der Goldpreis im US-Dollar hat in etwa 40% an Wert verloren.
Ich sehe diese Bewegung als große Korrektur in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Wie sehen Sie das? An welchem Punkt steht Gold im aktuellen Zyklus?

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Dr. Marc Faber sieht das größte Potential bei den Goldminenaktien und diese gewaltige Chance sollten Sie gesehen haben!

Liebe Leserinnen und Leser,

die Aktienmärkte laufen heiß und der deutsche Leitindex DAX jagt von einem Hoch zum nächsten.

Getrieben wird die Aktienhausse vornehmlich vom fast kostenlosen und unbegrenzt verfügbaren Geld der europäischen Zentralbank. Durch die Ankündigung von Quantitative Easing (QE) in Europa, mit einem Gesamtvolumen von 1,14 Billionen Euro bis September 2016, hat der Euro weiter an Boden verloren, was besonders die deutschen Exportunternehmen freut.

Zudem wird die Deutsche Bundesbank dem Staat ab Februar Staatsanleihen mit Negativzins abkaufen, so dass sich Deutschland Geld leihen kann und dafür noch Geld von der eigenen Zentralbank bekommt.

Dass dieser Zustand nichts mehr mit einem normalen Markt zu tun hat, sollte jedem klar sein. Doch die Gemeinschaftswährung EURO lässt der EZB keine andere Wahl. Der Euro muss geschwächt werden und der größte Profiteur dieser Aktion (zumindest kurzfristig) wird Deutschland sein.

Durch fehlende Alternativen (Nullzinspolitik) müssen Anleger, wenn sie Renditen erzielen wollen, in den Aktienmarkt einsteigen. Dies wird über kurz oder lang zu einer neuen Vermögensblase führen. Noch erscheint es zu früh, auf ein Platzen dieser Blase zu setzen, jedoch sollte man sich der Gefahren bewusst sein.

Wenn das Vertrauen zusammenbricht, kommt die „Goldene Stunde“

Dr. Marc Faber, auch bekannt als Dr. Doom, hat in der vergangenen Woche bei CNBC seine aktuelle Markteinschätzung abgegeben. Weiterlesen