Kategorie-Archiv: Geldanlage

BREXIT-Schock, Goldpreis, Goldminen und wie geht es nun weiter?

BREXIT-Schock erschüttert die Märkte!

Wir haben heute Nacht eine der bedeutendsten Entscheidungen der vergangenen Jahre, wenn nicht Jahrzehnte gesehen. Die Mehrheit der Briten hat die Schnauze voll von der EU und will austreten. Was bedeutet dies kurz- und mittelfristig für uns?

Wir müssen nun versuchen einen klaren Kopf zu bewahren. Ich werde nachfolgend einige Punkte aufzählen, die meiner Meinung nach entscheidend sind. Noch ist die Entscheidung sehr frisch, doch von entscheidender Bedeutung.

Zunächst müssen wir uns klar machen, dass die Mehrheit der Briten sich weder von den regierenden Politikern, den gesteuerte Medien und Institutionen wie dem IWF oder sonstigen einschüchtern haben lassen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Hätte eine solche Entscheidung in Deutschland zur Abstimmung gestanden, hätten vermutlich 70% der Wähler kalte Füße bekommen und wären nicht gegangen oder hätten für den Verbleib gestimmt.

Doch die Briten haben für Ihre Nation gestimmt, für eine selbstbestimmte Politik, auch wenn es kurzfristig negative Auswirkungen haben könnte. Ich schreibe bewusst könnte, da niemand genau sagen kann, was nun passiert. Die Briten haben keinen Euro und werden nun die EU höchstwahrscheinlich verlassen. Somit vergleichbar mit der Schweiz.

Die Finanzindustrie ist in London die tragende Kraft. Die Mainstream-Meinung geht davon aus, dass Banken London im Eiltempo verlassen werden. Doch warum sollten sie? Die Regulierungen aus Brüssel würden wegfallen und ich denke das könnte London als Finanzplatz sogar stärken. Das Pfund verliert derzeit deutlich. Das verteuert zwar die Importe, macht aber die Exporte sehr interessant. Ich denke dass die schwächere Währung, wenn sie so schwach bleibt, sogar als Konjunktur-Programm gesehen werden kann. Auch wird der britische Immobilienmarkt für ausländische Investoren interessant, wenn das Pfund schwächer wird.

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Goldproduzenten mit bis zu 300% Anstieg – Update Musterdepot und Sonder-Studie

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich habe mich schon länger nicht mehr über unseren kostenlosen Goldreport-Newsletter gemeldet. Das lag nicht daran, dass es nichts zu berichten gab, sondern weil ich und meine Leser einen ordentlichen Lauf hatten und mir einfach die freie Zeit gefehlt hat.

Goldproduzenten sind die Zugpferde

Unser Wachstumsdepot liegt aktuell mit über 93% im Gewinn. Der Zuwachs seit Jahresbeginn liegt somit bei mehr als 57.000 Euro. Das Interessante dabei ist, dass unsere größten Gewinnpositionen genau die Aktien sind, die ich Ihnen im Newsletter vor vielen Wochen ans Herz gelegt habe – die Goldproduzenten.

Unser Depotschwergewicht, ein australischer Goldproduzent mit Minen in Afrika und Australien, hat seit Jahresbeginn 355% zugelegt. Die Aktie notierte Anfang 2016 bei 25 Cent und heute bei 1,15 Dollar.

Unsere Goldaktie mit der zweithöchsten Depotgewichtung, ebenfalls ein Goldproduzent, ist von 6,50 CAD auf über 21 CAD gestiegen.

Auch alle weiteren Goldproduzenten die wir im Depot haben sind seit Jahresbeginn oder Kauf zwischen 20% und 190% gestiegen.

Es hat sich also als richtig herausgestellt, Anfang des Jahres auf die gut aufgestellten Goldproduzenten zu setzen und die Bewertungen ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

Viele neue Leser lernen den Goldreport mit den täglichen Berichterstattungen zu schätzen, was mich persönlich sehr freut. Die mehr als 10-jährige Erfahrung und der stetige Lernprozess in diesem oft sehr schwer zu durchschauenden Markt ist letztendlich der Schlüssel zum Erfolg.

Doch lesen Sie nachfolgend selbst einige Zuschriften, die mir neue Leser in den vergangenen Tagen gesendet haben:

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Korrektur schon vorbei?

Leider haben viele interessierte Anleger den Anstieg von Januar bis heute beim Gold und den Goldaktien verpasst. Bereits sehr früh in der ersten Phase des Anstiegs wurden die Töne lauter, dass dringend eine Korrektur her muss. Ich habe davor gewarnt, denn meine Recherchen und Erfahrungen haben gezeigt, dass die Goldaktien meist mindestens 100% bis 130% zulegen, bevor es überhaupt zu einer ersten kleinen Korrektur kommt.  Weiterlesen

Chart einer unserer Depotwerte, gekauft bei $6,50, aktuell über $12 und starke Insiderkäufe zwischen $10 und $12

Gold und Goldaktien: Wie geht es nun weiter? Musterdepot +46%

Liebe Leserinnen und Leser,

der Jahresauftakt für Gold und Goldminen war stark und unser Musterdepot liegt per heute um mehr als 46% im Gewinn.

Nun stellt sich die Frage, wie es weitergeht und wie die anstehenden Wochen aussehen könnten.

Bislang blieb der von vielen Marktteilnehmern erwartet harte Rücksetzer beim Gold und den Goldminen aus. Darauf habe ich gesetzt und mit meiner Meinung auch nicht hinter dem Berg gehalten, wie Sie meinen Artikeln seit Januar entnehmen konnten.

Nun haben wir ein sehr starkes erstes Quartal abgeschlossen und befinden uns in der ersten Woche des Aprils. Weiterlesen

Goldbullen-Märkte im Vergleich

Goldpreis: Bereiten Sie sich auf das Unvorstellbare vor!

Liebe Leserinnen und Leser,

das erste Quartal im neuen Jahr neigt sich dem Ende und der Goldpreis war für viele Anleger sicherlich die Überraschung in 2016.

Nach einem, in 2011 einsetzenden Bärenmarkt, hat der Goldpreis vom Hoch bis zum Tief 45% verloren. Die Gold-Bugs mussten Hohn und Spott ertragen. Dem jüngsten Anstieg von rund 1.045 USD auf aktuell 1.230 USD trauen auch nur wenige Anleger über den Weg. De facto haben sich viele institutionelle und private Anleger nahezu komplett aus dem Goldmarkt verabschiedet. Zu lange hielt die Korrektur an und die Nerven, einen derart langen Bärenmarkt durchzustehen, haben die Wenigsten.

Damals und heute

Ich erinnere mich sehr gut an den August letzten Jahres. Das Handelsblatt titelte: „Sal. Oppenheim wirft Gold aus Kundendepots –  Gold hat als „sicherer Hafen“ ausgedient.“

Die Meldung kam bei einem Goldpreis von knapp unter 1.100 US-Dollar:

Goldpreisverlauf mit Verkaufsempfehlung der Sal. Oppenheim, Quelle: www.stockcharts.com

Goldpreisverlauf mit Verkaufsempfehlung der Sal. Oppenheim, Quelle: www.stockcharts.com

 

Eine absolut vergleichbare Situation hatten wir schon im letzten großen Gold-Bullenmarkt von 1970 – 1980. Der Goldpreis zog damals in der ersten Rallye-Bewegung von 35 USD auf knapp 200 USD an. Das vorläufige Hoch von 195 USD markierte Gold am 27.12.1974. Danach setzte eine harte Korrekturphase ein, ähnlich wie von 2011 – 2016. Der Goldpreis verlor von 195 USD knapp 49% auf 99,70 USD. Als der Goldpreis um 100 US-Dollar notierte, riefen diverse Kreditinstitute Verkaufsempfehlungen für Gold aus. Die CITIBANK gab damals ein neues Goldpreiskursziel von 50 US-Dollar heraus. Nur wenige Wochen später marschierte der Goldpreis nach oben und rund vier Jahre später, notierte Gold bei 878 USD je Unze (+780% vom Tief).

Auch wenn sich historische Verläufe so gut wie nie 1 zu 1 wiederholen, so ähneln sie sich doch immer wieder.

Stellen Sie sich auf den Mega-Bullenmarkt ein: Gold 10.000 USD

Die Goldpreis-Korrektur war hart, doch sie hat ihren Zweck erfüllt. Institutionelle Anleger haben die Nerven verloren und die meisten Privatanleger früher oder später ebenfalls. Ein Markt, egal ob Aktien- oder Goldmarkt, kann nur über harte Korrekturen bereinigt werden.

Neue Haussen werden aus Baissen geboren, anders geht es nicht.  Weiterlesen

Kaufkraftentwicklung des US-Dollars seit 1914

FED im Teufelskreis: Darum sollten auch Sie über Gold nachdenken!

Nachdem die US-Notenbank FED die Märkte über sehr lange Zeit mit der Aussicht auf eine baldige Normalisierung der Geldpolitik täuschen konnte,  wird nun immer klarer, dass die Notenbank so gut wie keinen Handlungsspielraum mehr hat. Doch beginnen wir mit den Fakten an.

Die FED hat den Leitzins unverändert bei 0,50% belassen und geht nun, anstatt von 4 Zinserhöhungen im laufenden Jahr, nur noch von 2 Zins-Schritten nach oben aus. Sah man im Dezember vergangenen Jahres noch 1,50% als Ziel für den Leitzins an, so wären es derzeit nur noch 1,00%.

Ob diese zwei Zins-Schritte kommen, steht für mich weiterhin in den Sternen und ist fragwürdig. Yanet Yellen hat mehrere große Probleme, die nicht neu sind, aber immer näher in die Öffentlichkeit vordringen.

Zum einen steht sie unter gewaltigem Druck aus Europa und Japan. Beide Notenbanken lockern die Geldpolitik deutlich und die FED wäre die einzige große Notenbank, die das Gegenteil tun würde. Dies würde dann zu einem starken US-Dollar führen, was weder die FED noch die USA gebrauchen können.

Zum anderen ist das eigene Land hoch verschuldet und die extrem niedrigen Zinsen sorgen dafür, dass sich die USA auf niedrigem Zinsniveau günstig verschulden können. Einen höheren Kapitaldienst zu leisten, würde den Haushalt schwer belasten.

Auf dem Papier sind Notenbanken unabhängig von den Regierungen, aber wer das glaubt, der geht auch davon aus, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

Die Inflation ist bereits da

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Inflation. Zwar ist die offizielle Inflationsrate aktuell saisonbereinigt bei nur 1,34%, nicht aber die Kerninflationsrate, bei der die Preise für Nahrung und Energie herausgerechnet werden. Diese liegt nämlich bereits bei 2% (ohne Energie) bzw. 2,22% (ohne Energie und Nahrungsmittel):

Vollständige Übersicht zu der Entwicklung der Konsumentenpreise in den USA

Vollständige Übersicht zu der Entwicklung der Konsumentenpreise in den USA; Quelle: TheChartStore.com

Die FED selbst vertritt offiziell die Meinung, dass die Kerninflationsrate eine bessere Kennzahl ist, die Inflation zu messen, als die offizielle Inflationsrate. Offensichtlich verdrängt sie diese eigenen Vorgaben derzeit wissentlich.

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Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen, Quelle: www.bloomberg.com

EZB komplett hilflos! Gold gehört als Absicherung in jede Vermögensstruktur

Liebe Leserinnen und Leser,

was für ein Paukenschlag der EZB. Mario Draghi gab gestern weitere geldpolitische Lockerungen bekannt, die jeden Anleger und Sparer deutlich benachteiligen.

Der Leitzins wurde von 0,05% auf 0,00% gesenkt. Somit können sich die Zombie-Banken in Europa Geld leihen, ohne überhaupt etwas dafür zu bezahlen. Wollen die Banken aber Liquiditätsreserven bei der EZB parken, so müssen sie nun 0,40% Strafzinsen bezahlen, vorher waren es 0,30%.

Zusätzlich wird das Anleihekaufprogramm (QE) ab April von monatlich 60 Milliarden Euro auf 80 Milliarden Euro ausgeweitet. Der EZB ist es dann auch möglich, Unternehmensanleihen zu kaufen.

Das bedeutet, dass die EZB pro Monat 80 Milliarden Euro aus dem Nichts per Knopfdruck erschaffen kann und mit diesem Geld den Banken alle möglichen Papiere im Markt abkaufen wird.

Weiterhin wird es ein Sonderprogramm geben, mit dem sich die Banken auch langfristig zu extrem niedrigen Zinsen Geld von der EZB leihen können.

All diese Maßnahmen helfen den europäischen Großbanken, werden aber keine positiven Auswirkungen auf die Wirtschaft im Euro-Raum haben. Würden die Unternehmen Wachstumschancen sehen, hätten sie bereits investiert, auch bei den vorher niedrigen Zinsen. Viele Großkonzerne sitzen seit Jahren auf Milliarden von Euro und weigern sich, in einem unsicheren Umfeld in Wachstum zu investieren. Den Banken soll die Kreditvergabe nahezu aufgezwungen werden, doch das werden sie nicht tun. Die Margen werden immer geringer und somit schrumpft der Sicherheitspuffer bei der Kreditvergabe, der früher über größere Spannen dargestellt wurde. Deshalb werden die Banken eher restriktiver bei der Kreditvergabe vorgehen, weil nur beste Bonitäten das Risiko eines Ausfalls verhindern.

Bestraft werden die Banken, die sich in der Finanzkrise gut verhalten haben. Sparkassen und Genossenschaftsbanken als Beispiel haben kein überdimensioniertes Investment-Banking, über das sie die sinkenden Margen auffangen können. Die Erträge aus dem Einlagen- und Kreditgeschäft werden sinken und diese Banken werden geschwächt. Somit wird das solide Bankgeschäft durch die EZB eher bestraft, während die Großbanken das kostenlose Geld rund um den Globus verstreuen werden.

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Unsere neue Gold-Rakete

Gold wird weiter steigen, unsere Goldaktien explodieren täglich! Gold-Rakete schon +60%

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt keine Zeit zu verschwenden!

Seit zwei Wochen sag ich Ihnen, dass wir in den nächsten mehrjährigen Bullen-Markt beim Gold starten und alles was ich geschrieben habe, trifft nach und nach ein! Holen Sie sich die besten Goldaktien-Tipps Deutschlands! 

Unser Depot hat seit Januar bereits über 20% bzw. mehr als 12.000 Euro zugelegt!

Ich habe Ihnen über unsere Gold-Rakete berichtet, mehrfach!

Nachfolgend zeige ich Ihnen den Chart der Aktie, mit unserem Erstvorstellungsdatum und unserem Kauf ins Musterdepot:

Unsere Gold-Rakete startet durch

Unsere Gold-Rakete startet durch

 

Meine Leser sind seit 0,15 AUD informiert und spätestens bei 0,17 AUD eingestiegen. Heute ging die Aktie bei 0,24 AUD aus dem Handel. Die ersten Anleger sind nun schon 60% im Gewinn.

Schauen Sie sich die Umsätze an! Am Tag des Ausbruchs wurden über 40 Millionen Aktien gehandelt! Wie ich ihnen geschrieben habe, steigt hier das Großkapital ein, das dem Weltklasse-Management folgen will!

Neuer Goldproduzent

Gerade eben habe ich meine Leser informiert, dass wir den nächsten Goldproduzenten ins Depot kaufen! Auch diesmal ein Kauf, mit dem wir sehr viel Geld verdienen werden.

Das Unternehmen hat bei einem Goldpreis von 1.200 USD ein voraussichtliches KGV von unter 3,5!

Schauen Sie sich diesen Chart an….der Ausbruch ist nur eine Frage der Zeit und wir sind ganz am Anfang wieder mit dabei:

Unsere neue Gold-Rakete

Unsere neue Gold-Rakete

 

 

Die Aktie des Goldproduzenten kommt von $8,50 und wir kaufen sie jetzt bei weit unter $1.

Lesen Sie alle Beiträge auf meiner Seite und Sie werden feststellen, dass meine Einschätzungen alle Volltreffer waren!

Warum?

Weil ich seit über 10 Jahren nichts anderes mache und den Markt kenne wie meine Westentasche. 

Viele Leser begleiten mich schon seit 10 Jahren! Nur durch gute Arbeit, Vertrauen und umfangreiche Informationen, die täglich bei Ihnen eintreffen, werden auch Sie erfolgreich sein. 

Jetzt können Sie uns noch länger testen und bekommen alle Informationen! Sichern Sie sich die nächsten 40 (!) Ausgaben des GOLDREPORTS. Der börsentägliche Brief für erfolgreiche Gold-Investoren!

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XAU INDEX unterschreitet kurz die 40-Punkte-Marke und somit auch das 20-Jahrestief

Goldaktien: Wurden hier absichtlich wichtige Marken beim HUI und XAU unterschritten?

In der vergangenen Woche habe ich Ihnen über den ungewöhnlichen Ausverkauf bei den Goldaktien in Kanada berichtet. Sollten Sie den Artikel verpasst haben, so finden Sie diesen unter folgendem Link: Plötzlicher Ausverkauf bei den nordamerikanischen Goldminenaktien: Meine Vermutung

Goldaktien absichtlich nach unten gedrückt?

Die Goldaktien, besonders diejenigen, die auch in den weltweit beachteten Gold-Minen-Indizes HUI (Amex Gold Bugs) und XAU (Philadelphia Gold and Silver Index) inkludiert sind, zeigten eine deutliche Schwäche, obwohl sich Gold und Silber gut gehalten haben.

Meine erste Vermutung war, dass es einen Fonds, Hedge-Fonds oder institutionellen Anleger „erwischt“ hat und dieser zu Zwangsliquidationen gezwungen wurde. Beim genaueren Hinsehen, erscheint aber auch eine weiter Theorie wahrscheinlich.

Absichtliche Unterschreitung der runden Marken?

Bei den Goldaktien-Indizes wurden mit der Abwärtsbewegung zwei ganz wichtige technische und psychologisch wichtige Marken unterschritten.

Beim XAU Index war es die runde Marke von 40 Punkten, die nicht nur psychologisch wichtig ist, sondern auch das 20-Jahrestief aus dem Jahre 2000 darstellt:

XAU INDEX unterschreitet kurz die 40-Punkte-Marke und somit auch das 20-Jahrestief

XAU INDEX unterschreitet kurz die 40-Punkte-Marke und somit auch das 20-Jahrestief

 

Wie Sie im Chart sehen können, wurde die Marke in der vergangenen Woche unterschritten, aber bereits in den darauffolgenden Tagen wieder zurückerobert!

Ein ähnliches Bild war auch beim HUI-Index zu beobachten, in dem die 15 größten Goldaktien und Silberaktien enthalten sind.

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Goldpreis und Yen in den vergangenen 5 Jahren: eine extrem auffällige Korrelation

Wenn diese Marke fällt, wird der #Goldpreis explodieren!

Liebe Leserinnen und Leser,

es geht in die finale Runde bei den Edelmetallen, allen voran beim Gold.

Plötzlicher Ausverkauf bei den nordamerikanischen Goldminenaktien: Meine Vermutung

Was wir als Anleger bei den Goldaktien mitmachen müssen, grenzt schon an langsam an Anlage-Sadomasochismus. Gestern hielt sich Gold und Silber gut, doch wenige Minuten nach der Eröffnung des US-Handels kam es bei sehr vielen Goldminenaktien zu einem plötzlichen Ausverkauf. Der Verkaufsdruck kam urplötzlich in den Markt und es erwischte besonders die Schwergewichte der Branche:

Aktien im HUI mit großen Verlusten am 19.01.2016

Aktien im HUI mit großen Verlusten am 19.01.2016

Wie Sie in der Aufstellung sehen können, waren viele der im HUI inkludierten Aktien mit Tagesverlusten von 5% – 10% dabei. Von den 15 enthaltenen Aktien war eine im Plus, der Rest deutlich im Minus. Teilweise haben sich die Aktien von den Tagestiefs zwar wieder leicht erholen können, doch die Verluste waren hart. Es erwischte auch einige der mittelgroßen Produzenten, aber nicht alle.

Nirgends war eine Meldung zu der extremen Schwäche zu finden.

Meine Vermutung ist, dass es einen Fonds, institutionellen Anleger oder Hedge-Fonds zerrissen hat! Die Bewegung sah mir extrem stark nach Zwangsliquidierung aus.

Es könnte sich um einen normalen Aktienfonds im Goldsektor gehandelt haben, aber auch um einen Hedge-Fonds oder einen größeren kanadischen oder nordamerikanischen Broker.

Was diese Vermutung unterstützt, war das Verhalten der australischen Goldminen heute in Sydney. Dort herrschte nämlich absolute Ruhe! Keine auffälligen Bewegungen bei den großen oder mittleren Produzenten. Bei uns war eine RESOLUTE MINING 2,00% im Plus und SILVER LAKE RESOURCES 2,43% im Gewinn.

Zwischenfazit:

Die Bewegung gestern war absolut dubios. Sofort nach der Eröffnung kam gewaltiger Druck auf diverse Goldaktien. Es sah nach einer gnadenlosen Glattstellung aus, ohne Rücksicht auf Marktliquidität oder Chartmarken. Typisch für eine Zwangsliquidation.

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YEN kann die entscheidende Rolle spielen!!!

Ich habe mehrfach auf die extrem hohe Korrelation zwischen dem japanischen Yen und dem Goldpreis hingewiesen. Sie finden eine Erklärung für diese Situation unter anderem im folgenden Artikel:

Yen Carry-Trade als Grund für Gold- und Rohstoffbaisse?

 

Der YEN steigt seit Tagen gegenüber dem US-Dollar. Aktuell notiert er bei knapp oberhalb der 116. Wenn diese Marke fällt, dann gibt es ein Blutbad bei den Aktien! Denn die Carry-Trades müssen aufgelöst werden und es wird eine gigantische Risk-Off-Welle in den Markt kommen.

Die Rohstoffe haben diese Bewegung schon vorweggenommen. 

Schauen Sie sich den folgenden Chart einmal an. Er vergleicht den Goldpreis mit dem japanischen YEN:

Goldpreis und Yen in den vergangenen 5 Jahren: eine extrem auffällige Korrelation

Goldpreis und Yen in den vergangenen 5 Jahren: eine extrem auffällige Korrelation

 

Sowohl Gold als auch der Yen haben nahezu zeitgleich das Hoch markiert. Auch die Tiefs waren beinahe zeitgleich. Nun zieht der YEN an und Gold wird diese Bewegung nachempfinden, daran besteht kein Zweifel!

Die entscheidende Marke beim YEN zum US-Dollar ist die 116:

Yen zum US-Dollar

Yen zum US-Dollar

 

Wenn diese Marke fällt, kracht es gewaltig. Die Kredite im Yen verteuern sich schlagartig und es müssen Yen gekauft werden und andere Anlagen glattgestellt werden! 

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Achten Sie die nächsten Stunden und Tage auf diese Bewegung, Sie werden sehen was passiert!

 

Beste Grüße

Ihr

Hannes Huster

 

Gold mit zweitem Standbein, achten Sie auf diese Währungen und ein Frohes Fest!

Liebe Leserinnen und Leser,

der Goldpreis zeigte sich zuletzt wieder etwas fester und meine Annahme, dass Gold ein zweites Standbein ausbildet, scheint sich zu bestätigen. Der Doppel-Boden um 1.045 USD bildet eine schöne Basis, um zumindest kurzfristig weiter nach oben zu laufen. Seitens der COT-Daten wäre eine Bewegung von rund +50 USD durchaus möglich:

Goldpreis mit Doppelboden

Goldpreis mit Doppelboden

 

Wie erwähnt, hat Gold auf einer sehr wichtigen Marke das Tief eingezogen. Die 1.045 USD waren das Hoch (Bullenfalle) im Jahre 2008 und die Ausbruchsmarke nach oben in den Jahren 2009/2010:

Goldpreis langfristig im Monatschart

Goldpreis langfristig im Monatschart

 

Achten Sie auf die Währungen

Mit entscheidend für die Rohstoffe wird der US-Dollar sein. Technisch spricht viel dafür, dass die 100 Punkte schwer zu überwinden sein werden. Die Indikatoren im Langfristchart sind deutlich überkauft, der MACD könnte mit einem schwächeren Monaten ein massives Verkaufssignal auslösen.

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