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Es kommt eben doch auf die Größe an!

Es wird oft beteuert, dass es nicht auf die Größe ankommt, sondern auf andere Dinge.

Wo denken Sie hin? Ich rede natürlich von Aktien!

Die kanadische Royal Bank of Canada hat jüngst institutionelle Anleger und Rohstoff-Investoren befragt, was für sie ein entscheidende Investitionskriterium sei.

Die Antwort auf diese Frage war: LIQUIDITÄT!

Ohne ausreichend Liquidität in einer Aktie wollen, können oder dürfen größere Investoren überhaupt nicht mehr aktiv werden. Als eine Wunschgröße wurde ein Tagesvolumen von 25 Millionen USD genannt, was eine Hausnummer ist!

Interessant in diesem Zusammenhang war dann eine Analyse diverser Goldproduzenten. Die Analysten haben sich angeschaut inwiefern das durchschnittliche Umsatzvolumen eines Goldproduzenten mit der vom Markt gegebenen Bewertung korreliert.

Und tatsächlich zeigte sich, dass die großen Produzenten wie NEWMONT MINING, BARRICK GOLD, AGNICO EAGLE MINES, GOLDCORP oder KIRKLAND LAKE GOLD vom Markt eine höhere Bewertung auf Basis der Netto-Vermögenswerte erhalten, als Produzenten mit weniger Liquidität.

Günstige Chancen in der zweiten Reihe

Während die oben angeführten BIG-BOYS der Branche dem 1,1 bis 1,6-fachen NAV (Net Asset Value) gehandelt werden, gibt es in der zweiten Reihe Goldproduzenten, die gerade einmal mit 0,4 – 0,8 des Netto-Inventarwertes bewertet werden.

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Wall-Street unter Druck: Die Rückkehr des Goldes?

Gestern krachte es an der Wall-Street und die Leitindizes gaben deutlich nach. Der DOW hat über 830 Punkte verloren, der NASDAQ 315 Punkte.

Technisch wurde hier ein erster Schaden angerichtet und die Angst, die sich gestern entladen hat, war zu spüren. Eine Mischung von langsameren Wirtschaftswachstum, steigenden Zinsen und Unsicherheit über die Strafzoll-Politik von Trump führten zu diesem ersten Einschlag.

Man muss sehen, wie sich die Aktienmärkte nun weiter verhalten, doch eine Korrektur, auch der härteren Art, ist schon lange überfällig.

NASDAQ weekly:

NASDAQ Composite Index im Wochenchart

DOW JONES daily:

DOW JONES Index, täglich

Im Grunde interessant, wenn man die Nachrichtenlage gestern verfolgt hat. Viele Marktteilnehmer, besonders viele „Frischlinge“ im Aktienmarkt, kennen das Gefühl fallender Kurse nicht.

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Achtung: GOLDMAN SACHS sieht Gold bei 1.550 USD bis 2020!

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Die Goldwoche vom 14.02.2018

Beste Grüße Ihr Hannes Huster

Extrem hohe Short-Bestände auf Goldaktien und Übernahmespekulation

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Die Goldwoche vom 21.08.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

Beste Grüße

Ihr

Hannes Huster

Spannende Situation bei Gold-ETF´s und Goldaktien ETF´s

Computer ersetzen den Menschen

In den vergangenen Jahren wurden Entscheidungen über Kauf und Verkauf im Aktien- oder Währungshandel zunehmend vom Menschen hin zur Maschine übertragen. Computerprogramme und Algorithmen, die in Millisekunden reagieren, ersetzen den gesunden Menschenverstand.

Meistens, soweit man das von außen beurteilen kann, handeln Fonds, Hedge-Fonds und Banken im Eigengeschäft mit Trendfolgemodellen.

Erkennen die Maschinen also starke Trends, wie z.B. im US-Aktienmarkt, dann wird sich darauf fokussiert. Dips werden umgehend automatisch gekauft und so erklärt sich auch die historisch niedrige Volatilität an den US-Aktienmärkten und Bewegungen, wie wir sie derzeit beim DOW JONES Index sehen.

Wie an der Schnur gezogen tickt das Aktienbarometer Tag für Tag nach oben, nachdem der DOW Ende Juli das Hoch überschritten hat:

DOW JONES Verlauf 3 Monate

Diese Bewegungen sorgen dafür, dass Geld von den Maschinen aus anderen Sektoren abgezogen wir und hier investiert wird.

Beim Gold oder gar den Goldaktien ist die Situation anders gelagert. Für die großen Spieler der Wall-Street ist dieser Sektor kaum geeignet und eher ein unangetastetes Feld.

Zwar wissen Vermögensverwalter und Fonds um die Bedeutsamkeit einer Diversifikation, doch den Maschinen ist es egal.

Zudem muss Performance her und die holt man derzeit nun einmal im Aktienmarkt.

Kein Vermögensverwalter oder keine Investmentgesellschaft kann es sich heutzutage, bei extremer Transparenz mehr leisten, gegen diese Trends zu arbeiten.

Genau hier liegt das unkalkulierbare Risiko in den Märkten von heute. Der gesunde Menschenverstand wird ignoriert und nicht mehr gehört. Aktien die laufen, werden von den Computern und ETF´s einfach weiter gekauft. Bewertungen egal – Hauptsache es läuft.

Sonderbare Milliarden-Abflüsse und Umschichtungen bei GOLD

Doch eigentlich wollte ich auf die aktuelle Situation beim GOLD und den GOLD-ETF´s hinaus. Dort wird seit Monaten Geld abgezogen, auch im jüngsten Anstieg von rund 1.210 USD auf 1.260 USD hielten die Mittelabflüsse an.

Dies kann man nur mit der Situation an den Aktienmärkten begründen, nicht mit logischen Argumenten. In der Regel steigen die Zuflüsse bei den Gold-ETF´s mit steigenden Goldpreisen und umgekehrt. In den vergangenen vier Wochen wurden aus dem weltgrößten Gold-ETF GLD 1,46 Millionen Unzen verkauft, was über 5% der Bestände bedeutet:

Große Abflüsse beim SPDR-GOLD ETF (GLD)

Goldpreisverlauf im Vergleichszeitraum

Wir sehen als Mittelabflüsse, obwohl der Goldpreis steigt. Dies deutet entweder auf eine starke physische Nachfrage hin, eine starke Aktivität an der Terminbörse oder einem Wechsel innerhalb der verschiedenen ETF´s.

Was mir ins Auge gestochen ist, dass ein ETF der UBS in den vergangenen vier Wochen extrem starke Zuflüsse bekommen hat.

Übersicht Gold-ETF´s mit interessanten Zuflüssen beim UBS-ETF

Innerhalb von nur 4 Wochen wurden dort 626.500 Unzen Gold gekauft, was einem Anstieg von fast 50% des vorherigen Fondsvolumens entsprochen hat (+47,22%).

Das ist eine sehr interessante Verschiebung, die ich bei meinen Recherchen festgestellt habe. Will hier vielleicht jemand den Markt täuschen?

Jeder Otto-Normal-Anleger, Journalist und auch die Wall-Street schaut nur auf den SPDR-GOLD-ETF, da dieser der Branchenführer ist. Wird dort verkauft, folgt man auf dem Fuße und geht ebenfalls raus.

Doch wo kommen die starken Käufe im UBS ETF her? Schichtet jemand hier Milliarden heimlich um und verkauft andere für dumm?

Milliarden raus aus dem GDX und trotzdem stabil?

Interessant ist auch die Situation im Goldminen-Sektor. Auch hier haben wir seit Wochen massive Abflüsse aus dem führenden Goldaktien-ETF GDX. Seit ca. Mitte Juni wird hier gewaltig Kapital abgezogen:

Zu- und Abflüsse beim GDX Goldaktien-ETF

Seit dem 01.06.2017 wurden 1,63 Milliarden USD aus dem GDX gezogen und nachfolgend der Chart des GDX vom 01.06. bis heute:

GDX-Chart

 

Bei Mittelabflüssen in dieser Höhe müsste der ETF eigentlich deutlich mehr an Wert einbüßen.

Wenn der GDX Goldaktien im Wert von 1,63 Milliarden USD auf den Markt geschmissen hat und der ETF nur etwa 0,30 USD niedriger notiert, wer hat dann das ganze Material aufgenommen?

 

Fazit:

Da ist was faul im Staate Dänemark!

Ich glaube, dass Goldanleger und Anleger aus dem Goldaktien-Sektor gezielt zur Verzweiflung getrieben werden sollen.

Diese Zermürbungsphasen sind bei Gold bekannt und sehr oft werden die letzten „Gläubigen“ aus der Anlageklasse in solchen Phasen herausgeschüttelt.

Wenn Fondsmanager/Vermögensverwalter sehen, dass aus dem GLD oder dem GDX massiv Gelder abgezogen werden, macht sich Unwohlsein breit, wenn man selbst noch investiert ist.

Dieses Risiko kann man nicht eingehen, ohne seinen gutbezahlten Job aufs Spiel zu setzen. Zu traurig wäre es, den sechs- bis siebenstelligen Bonus am Jahresende aufs Spiel zu setzen, der Frau den neuen Brillanten nicht kaufen zu können und die vierwöchige Karibikrundreise auf Pump finanzieren zu müssen!

Deshalb schließt man sich an und verkauft.

Doch irgendwer steht da und hält die Hände zu diesen Preisen auf!

 

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